Für Sportler, die nicht nur Rad fahren, ein guter Trainingsbegleiter: Polar „FT 60“ Für Sportler, die nicht nur Rad fahren, ein guter Trainingsbegleiter: Polar „FT 60“
Radcomputer

Ausprobiert: Polar FT 60

Matthias Borchers am 11.06.2010

”Ihre Trainingswoche war unvollständig. Sie sollten mehr trainieren.” Freundlich aber bestimmt macht die Pulsuhr von Polar am Handgelenk oder Fahrradlenker klar, wenn man seinem Plan hinterher hinkt. Der sanfte Tritt in den Allerwertesten ist jedoch nur eine der guten Eigenschaften des Minicomputers ohne Fahrradfunktionen.

Im recht einfach zu bedienenden Menu gibt man seine persönlichen Daten, den gewünschten Trainingsumfang und, sofern bekannt, den im Labortest ermittelten Wert für die maximale Sauerstoffaufnahme ein. Der Rechner kann diesen Wert aber auch selbst ermitteln – durch einen Fitnesstest, der im Liegen absolviert werden kann. Auf dieser Grundlage und durch die Messung der Ungleichmäßigkeit des Herzschlags (Herzfrequenzvariabilität) errechnet die Uhr die sinnvollen Trainingsbereiche. Während des Trainings werden die drei anzustrebenden Zonen unmissverständlich angezeigt, Balkendiagramme und Werte zeigen auf, ob und wieviel man in den Intensitätsbereichen unterwegs ist.

Der “FT 60” für 199 Euro kann im Leistungssport sicher keinen Trainer ersetzen. Für viele Hobbyathleten aber, die im Training oft überziehen oder immer das Gleiche trainieren, ist die schicke Uhr ein guter Wegbegleiter, um effizienter zu trainieren. Für einen Aufpreis von 100 Euro gibt es einen GPS- oder einen Laufsensor, mit denen sich zusätzlich Geschwindigkeit und Streckendaten ermitteln lassen.

Info: www.polar-deutschland.de

Foto: Dirk Zedler

Matthias Borchers am 11.06.2010
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