Garmin Forerunner 110 HR Garmin Forerunner 110 HR
Radcomputer

Ausprobiert: Garmin-Computer

Matthias Borchers am 12.12.2010

Smarte Pulsuhr mit GPS-Funktion für Läufer sowie magnet- und sensorloser Zweittacho fürs Radfahren und andere Aktivitäten – der ”Forerunner 110 HR” von Garmin sammelt fleißig Daten und bewährt sich als vielseitiges Gerät zur Trainingssteuerung.

Das GPS-Modul dokumentiert die zurückgelegte Strecke bemerkenswert genau, selbst in Häuserschluchten und unter Bäumen. Wir haben eine acht Kilometer lange Laufstrecke mehrmals aufgezeichnet – die Differenz betrug maximal 120 Meter. Die Uhr zeigt neben der Herzfrequenz wahlweise die Geschwindigkeit oder die aktuelle und durchschnittliche Kilometerzeit, was Läufern wichtig ist. Auch den Kalorienverbrauch errechnet der Forerunner, nachdem man ihn mit persönlichen Daten gefüttert hat.

Großes Plus: Um die Uhr zu bedienen, braucht man kaum die Bedienungsanleitung. Mittels USB-Kabel kann man die Daten an PC und Mac auslesen und beispielsweise auf connect.garmin.com komfortabel archivieren und analysieren. Seinen Strom bezieht das kleine Computerhirn aus einem eingebauten Akku, der nach acht Stunden ans Netz muss, wenn die Uhr im Trainingsmodus läuft. Dafür entfällt der oft umständliche Batteriewechsel wie bei anderen Pulsuhren. Im Stromsparmodus als normale Uhr hält der Akku etwa drei Wochen durch.

PLUS: sehr genaue Track-Aufzeichnung; einfache Bedienung

MINUS: Akkulaufzeit

Den Forerunner 110 HR gibt’s als Damen-, Herren- oder Unisex-Version.

Bezug/Info: www.garmin.com

Preis: 229 Euro (179 Euro ohne Pulsfunktion)

Foto: Daniel Simon

Matthias Borchers am 12.12.2010
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