Richtig Druck machen - mit dem passenden "Gebläse" gelingt's Richtig Druck machen - mit dem passenden "Gebläse" gelingt's
Pumpen

Standpumpen

redakteur1 am 08.10.2003

Nur mit Standpumpen gibt’s den richtigen Druck im Reifen – und der wiederum sorgt für Komfort und Sicherheit beim Fahren. Grund genug für TOUR, einen kritischen Blick auf elf Luftspender zu werfen. (TOUR 9/2003)

Mit der Standpumpe ist es wie mit dem Sitzleder: Am Anfang einer Rennradfahrer-Karriere glaubt man noch, es gehe auch ohne, doch früher oder später kommt man drauf, dass sie das Leben deutlich einfacher machen. Wer je versucht hat, zwei platte Reifen mit einer Rahmen- oder gar Mini-Pumpe auf den rennradüblichen Betriebsdruck von sieben bis acht Bar zu bringen, weiß, wovon die Rede ist.

Die Anforderungen an einen guten Standkompressor sind schnell genannt. Er muss den Reifen rasch, verlustfrei und mit möglichst wenig Kraftaufwand unter Druck setzen. Voraussetzungen dafür sind ein großvolumiger, nicht zu dicker Zylinder (je größer der Kolbendurchmesser, desto höher ist der Widerstand beim Pumpen), ein stabiler Stand, ein angenehm zu greifender, fester Griff, ein präzises, gut ablesbares Manometer sowie ein Pumpenkopf, der das Ventil sicher klemmt, ohne dass die zuvor mühsam komprimierte Luft seitlich entweicht.

Getestet hat TOUR elf Standpumpen von Barbieri, BBB, Park Tool, Pedros, Rose, Scott, SKS, Specialized, Topeak und Zéfal. Einziger Anbieter mit zwei Pumpen im Testfeld war der westfälische Hersteller SKS: mit seinem modern gestylten Modell „Airbase“ und dem seit 1966 weitgehend unverändert hergestellten Klassiker „Rennkompressor“.

(Text: Manuel Jekel)

redakteur1 am 08.10.2003
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