Pumpen

Minipumpen und Kartuschen

Jens Klötzer am 20.04.2009

Auf Nummer sicher mit einer Minipumpe, oder schnell und bequem mit der CO2-Kartusche? TOUR hat sich die Nothelfer von sechs Herstellern genau angeschaut und getestet, wie gut sie funktionieren.

In Zeiten, in denen es Reifen mit so sicherem Pannenschutz gibt wie heute, zählt der Platten auch bei Vielfahrern eher zur Ausnahme. Eigentlich. Doch er kommt vor. Und da wäre man schlecht beraten, sich ohne Luftpumpe oder CO2-Kartusche auf die Runde zu begeben. Nur: Was ist das bessere System?

Der zuverlässigste Helfer ist und bleibt die klassische Luftpumpe, denn sie funktioniert immer und überall – zumindest theoretisch. Da alles, was der Rennradfahrer mit sich führt, möglichst klein und leicht sein soll, gerät der Klassiker aber schnell an seine physikalischen Grenzen. Für den vergleichsweise hohen Reifendruck am Rennrad muss man entweder viel Kraft investieren oder entsprechend lange pumpen; beides strengt Muskeln an, die ein Rennradfahrer eigentlich gar nicht hat.

Mit den Modellen in unserem Test bis 25 Zentimeter Länge hat man bei fünf Bar Druck definitiv genug gepumpt, und will eigentlich nur noch irgendwie nach Hause. Wenige Hübe benötigt man auch bei dem nur 18 Zentimeter langen Modell. Viel Kraft und Puste spart man dagegen mit CO2-Kartuschensystemen. Voraussetzung ist, dass das Gas sicher und ohne Verlust aus der Kartusche in den Reifen gelangt. Ob man nun lieber mit Pumpe oder Kartusche unterwegs ist, ist eine Frage des Geschmacks. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

Diese Minipumpen und CO2-Kartuschen finden Sie im PDF-Download:

• Pumpen:

BBB Ovalintegrate S, Pro Carbon Composite, SKS Wese, Topeak Micro Rocket Alu, Xtreme Midi, Zéfal Profil XL

• Kartuschen:

BBB Airspray, Pro Minipump Micro, SKS Airchamp Pro, Topeak OneTimer, Xtreme air Coach

- Zéfal EZ+ (Dieses Zéfal Modell wurde wegen eines aufgetretenen Defekts vom Markt genommen.)

TOUR-Redakteur Jens Klötzer bei der "luftigen" Arbeit im Testlabor

Jens Klötzer am 20.04.2009