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Pumpen

Einzeltest: Topeak Standpumpe

Manuel Jekel am 10.04.2010

Brauchen Sie Druck auf dem Rennrad-Pneu oder Volumen im Mountainbike-Reifen? Oder von beidem etwas fürs Stadtrad? Die Standpumpe ”JoeBlow Ace” ist für alle Fälle gewappnet.

Der integrierte Schalter im gummierten Griff bereitet den dreifach regelbaren Doppelkolben-Zylinder auf die jeweilige Aufgabe vor. Bei höchster Druckstufe, wenn lediglich der kleinste Zylinder arbeitet, erreichen normal große und kräftige Pumper spielend 15 Bar, bis zu zehn Bar im Rennradreifen gehen im Wortsinn “kinderleicht”. In der niedrigsten Druckstufe arbeiten beide Zylinder, und auch großvolumige Reifen können mit wenigen Hüben gefüllt werden. Über ein in den Pumpenkopf integriertes Ablassventil lässt sich der gewünschte Druck exakt einstellen, ohne dass der Kopf vom Ventil abgenommen werden muss. In der Redaktionswerkstatt und auf mehreren Testreisen überzeugte die sehr praktische und sehr gut verarbeitete Pumpe. Lediglich der blitzartig zurückschnellende Verschlusshebel des Pumpenkopfes schlug den Testern hin und wieder auf die Finger. Als Zubehör gibt es Mundstücke für Fußbälle oder Luftmatratzen, Schlauch und Pumpenkopf sind als Ersatzteile erhältlich.

PLUS: tolles Handling; sehr gute Verarbeitung

MINUS: Verschlusshebel des Pumpenkopfs

Bezug/Info: RTI Sports, Telefon 02630/95520, www.topeak.de

Preis: 100 Euro

Manuel Jekel am 10.04.2010