Lampen

LED-Lampen

Matthias Borchers am 18.02.2008

LED-Licht aus Dioden verspricht helleres Licht und längere Leuchtdauer als die alte Glühlampen-Technik. Im TOUR-Test: neun Modelle für jeden Geldbeutel.

Sie suchen schon lange brauchbares Licht, mit dem Sie bei der Fahrt im Dunkeln auch was sehen und nicht nur gesehen werden? Bis vor wenigen Jahren endete diese Suche meist im Frust: Ausreichende Leuchtkraft und standfeste Akkus, welche den Glühfaden in der Birne wenigstens drei Stunden leuchten ließen, kosteten mindestens 500 Euro. Es ging zwar auch preiswerter – aber dann war die Leuchte meistens kaum mehr als ein Positionslicht, an die sich die bange Hoffnung klammerte: Bitte, liebe Autofahrer, überseht mich nicht! Kein besonders erhellendes Erlebnis.

Durch die technische Entwicklung hat sich die Situation zum Guten geändert – LED (von engl. Light Emitting Diode) ist das Stichwort. Zum TOUR-Test traten insgesamt neun Anbieter mit je einem Modell an. Die Preise reichen von 35 Euro für die “LS-730” von Trelock bis zum Highend-Scheinwerfer “Wilma 6” von Lupine für 600 Euro. Alle Systeme verwenden LED als Leuchtmittel, in den meisten Lampen brennt eine Diode, in Cateyes Modell sind es zwei, bei Lupine sogar vier. Den Strom liefern Lithium-Ionen- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus. Vorteil gegenüber den früher verwendeten Nickel-Cadmium-Akkus: Sie sind deutlich kompakter und kennen keinen Memory-Effekt: Wenn Nickel-Cadmium-Akkus nicht nach jedem Ladevorgang vollständig entladen werden, sinkt deren Kapazität kontinuierlich, bis der Akku trotz ständigen Auf ladens kaum noch Strom speichert. Die aktuellen Modelle im Test verfügen zudem über Abblendfunktionen, mit denen sich die Leuchtdauer zusätzlich beeinf lussen lässt; dass kleine LED-Lampen Auskunft über den Ladezustand und die Akku-Kapazität geben, ist heute weitgehend Standard.

KURZ & KNAPP

Frontscheinwerfer mit LED-Technik, die auf flotten Trainingsrunden die Fahrspur ausleuchten, gibt es heute schon ab 130 Euro. Die Geräte sind leicht zu bedienen, die Leuchtdauer ist ausreichend auch für lange Trainingseinheiten. Lediglich in Punkto Verarbeitung müssen manche Hersteller nachbessern.

Diese Modelle finden Sie im Test:

BBB BLS-29

Busch & Müller Ixon IQ Speed

Blackburn X4SL

Cateye Double Shot Pro

Exposure Lights Joystick

Lupine Wilma 6

Niterider MiNewt

Sigma Karma Pro

Trelock LS 730

Matthias Borchers am 18.02.2008
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