Lampen

Einzeltest: Toro Maxx Exposure Lights

Manuel Jekel am 10.03.2010

Die Entwicklung in der Lichttechnik verläuft rasant. Jüngstes Beispiel: Die ”Toro Maxx” von Exposure Lights, die mit satten 700 Lumen die Nacht zum Tag macht, erzeugt aus einer einzigen LED.

Das natürliche Einsatzgebiet dieses Flammenwerfers sind Nightrides mit dem Mountainbike oder 24-Stunden-Rennen. Für den Straßenverkehr ist die Lampe kaum geeignet – weil das Prüfzeichen fehlt und weil entgegenkommende Verkehrsteilnehmer wohl vor Schreck in den Graben fahren, wenn sie von der Lichtkanone geblendet werden. Begeistert hat uns die Toro dennoch. Das Gehäuse aus gefrästem Alu ist exzellent verarbeitet, der variable Lampenhalter funktioniert narrensicher und ist äußerst robust.

Per kabelgebundener Fernbedienung lässt sich der Scheinwerfer komfortabel bedienen

Klasse: die kabelgebundene Fernbedienung, mit der sich von Oberlenker oder Bremsgriff aus ohne Umgreifen die Lichtstärke regulieren lässt. Die versprochenen drei Stunden Leuchtdauer erreichte unsere Testlampe nicht ganz, dafür war die Leuchtdauer in Stufe drei (30 Prozent) mit fast zwei Tagen deutlich länger als ver sprochen.

Fazit: Eine smarte, aber teure Erleuchtung.

PLUS: extrem hell; sehr gut verarbeitet

MINUS: blendet Gegenverkehr stark; kein Prüfzeichen; relativ teuer

Bezug: Supermario-Sports, Telefon 0163/6807920, www.exposurelights.com

Preis: 299 Euro

Foto: Daniel Kraus

Manuel Jekel am 10.03.2010
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