Lampen

Einzeltest: Akkuleuchte von M-Wave

Jens Klötzer am 13.03.2011

Die leistungsstarke Akku-LED-Lampe des taiwanischen Anbieters M-Wave leuchtete uns im Winter die Straßen aus. Der etwa hühnereigroße Strahler M1 mit robustem Alu-Gehäuse ist per Kabel mit einem externen Akku verbunden, der mit Klettbändern am Rad befestigt werden muss.

Die LED sitzt am oberen Gehäuserand und leuchtet nach unten in einen Reflektor, der Lichtkegel ist dadurch am oberen Rand abgeschnitten und blendet den Gegenverkehr nicht. Zu den zwei Helligkeitsstufen gibt es aber eine Fernlichtoption, die auf den Lichtkegel noch einen Balken aufsetzt. Bei voller Leistung inklusive Fernlicht bringt es die Lampe auch bei kühlen Temperaturen auf eine Brenndauer von gut zwei Stunden, auf niedrigster Stufe bis zu sechs Stunden. Ohne kühlenden Fahrtwind wird das Lampengehäuse heißer als Konkurrenzmodelle, so dass man es kaum anfassen kann. Auch mit Handschuhen lassen sich die Schalter oben auf dem Gehäuse gut bedienen, eine Ladestandsanzeige ist in den Bedienknöpfen integriert. Der Scheinwerfer wiegt inklusive Halter 110 Gramm, der Akku 215 Gramm. Die M1 kommt mit umfangreichem Zubehör: Ladegeräte für Steckdose und Zigarettenanzünder, zwei verschiedene Lenker-, sowie Stirn- und Helmhalter und ein Verlängerungskabel zum Akku.

Preis 279 Euro

Gewicht 325 Gramm

Bezug/Infowww.messingschlager.com

PLUS: robust; Verarbeitung; Leuchtleistung; Preis-Leistung; Zubehör

MINUS: geringe Leuchtdauer bei voller Leistung; Gehäuse wird bei voller Leistung sehr heiß

Foto: Matthias Borchers

Jens Klötzer am 13.03.2011
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