Akku-Beleuchtung Akku-Beleuchtung
Lampen

Akku-Beleuchtung

Matthias Borchers am 13.12.2013

Akku-Scheinwerfer sind dank immer besserer LED-Technik und leistungsstarker Stromspeicher zuverlässige Lichtspender. Und seit der Gesetzgeber Akku-Licht offiziell erlaubt, darf man sie sowohl am Rennrad als auch am Stadtrad benutzen. Im Test: sechs Scheinwerfer mit StVZO-Siegel.

Nicht bei jedem Rennradler erlischt mit dem schwindenden Tageslicht in Herbst und Winter auch die Lust am Training. Solange die Straßen schneefrei und weitgehend trocken sind, spricht eigentlich nichts gegen eine Verlängerung der Trainingszeit – wäre da nicht das Problem mit dem Licht. Es geht um Sehen und Gesehen werden. Hartgesottene Winterradler statten ihren Winterrenner meist mit einer leistungsfähigen Lichtanlage aus, bestehend aus Nabendynamo im Vorderrad und dazu passendem, fest montiertem Scheinwerfer. Wer nur sporadisch im Dunkeln fährt, oder auch bei schlechtem Licht und in der Dämmerung sicher unterwegs sein will, für den bietet sich die flexible Lösung in Form eines Akku-Scheinwerfers an. Dieser kann je nach Bedarf per Klick-Halter an den Lenker montiert werden und darf dank neuer Gesetzesregelung nun an jedem Fahrrad seinen Dienst verrichten.

Legales Licht

Das freut besonders all jene, die mehrere Fahrräder im Einsatz haben und ab sofort eine Akku-Leuchte für den gesamten Fuhrpark verwenden können – seit dem 1. August 2013 sind fest montierte, dynamobetriebene Lichtanlagen im Straßenverkehr nicht mehr vorgeschrieben. Natürlich muss das Akku-Licht StVZO-konform sein: Es benötigt ein aufgedrucktes Prüfzeichen mit einer Welle, dem Buchstaben "K" und einer Nummer. Flutlichter, wie sie Crossfahrer und Mountainbiker bei ihren nächtlichen Ausflügen durch Flur und Forst einsetzen, sind tabu, sie dürfen als Fahrradlichter eigentlich nicht mal im Handel angeboten werden. Grund ist vor allem die Blendgefahr für den Gegenverkehr. Wenn man sich mal wieder Auge in Auge den Xenon-Lichtkanonen eines SUV gegenübersieht, fragt man sich jedoch, ob dieses Verbot wirklich verhältnismäßig ist.

Zum Test eingeladen haben wir sechs Hersteller, deren Modelle zu Preisen zwischen 60 und 200 Euro kosten.

Die Testergebnisse dieser Akku-Scheinwerfer finden Sie unten als PDF-Download:

• Busch & Müller Ixon Core
• Cateye Econom Force RC
• Philips SafeRide LED Akku
• Sigma Speedster
• Supernova Airstream 2 STVZO
• Trelock LS 950 Icon

Matthias Borchers am 13.12.2013