Einzeltest 2016: Satteltasche von Ortlieb Einzeltest 2016: Satteltasche von Ortlieb

Einzeltest 2016: Satteltasche von Ortlieb

Die packt das: Satteltasche Ortlieb Saddle Bag im Test

Matthias Borchers am 31.10.2016

Mit der "Saddle Bag" greift Ortlieb den Trend des sogenannten "Bikepacking" auf. Gemeint sind damit mehrtägige Touren auf und abseits der Straße mit kleinstem Gepäck.

Mit 16,5 Litern Volumen bietet diese Satteltasche Platz fürs ­Nötigste. Dank des patenten Riemensystems lässt sich die Tasche sicher an Sattelstütze und -gestell verzurren. Wie bei Ortlieb üblich, ist die Tasche wasserdicht und mit cleveren Details ausgestattet. Auf der Oberseite kann man eine Regenjacke verzurren, die dann schnell griff­bereit ist. Die Luft, die sich beim Schließen des Rollverschlusses im Inneren staut, kann durch ein Ventil entweichen. Großzügige Reflektoren und die Möglichkeit, ein Rücklicht einzuhängen, sind dann sinnvoll, wenn die Tour mal länger dauert als geplant. Die Klettriemen aus sehr steifem Material sind allerdings gerade so eben lang genug, um eine 31,6-Millimeter-Stütze zu umfassen. Bei dickeren Stützen muss man improvisieren und die Riemen mit zusätzlichem Klettband verlängern.

PLUS robust, wasserdicht
MINUS relativ kurzer Befestigungsriemen für die Sattelstütze

Preis  129,95 Euro
Info  www.ortlieb.com

TOUR Titel 7/2016

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Matthias Borchers am 31.10.2016