Fuerteventura Fuerteventura

Kanarische Inseln: Vier Rennradtouren auf Fuerteventuraa

Vulkane, Wüste, Winde: Traumtouren im Atlantik

Patrick Kunkel am 14.01.2022

Fuerteventuras Wüstenlandschaft ist ideal für entspanntes Wintertraining – wenn der Dauerwind mal Pause macht. GPS-Daten gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 2/2022

Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren. Politisch gehört sie zu Spanien, geologisch allerdings zu Afrika: Sie liegt rund 100 Kilometer von der Westküste Marokkos entfernt im Atlantik und ist die aus geologischer Sicht älteste Insel der Kanaren und vulkanischen Ursprungs. Geprägt ist Fuerteventura von bizarren, wüstenartigen Landschaften. Die Erosion hat die einst mächtigen Vulkane zu schroffen, aber eher flachen Berg- und Hügelketten heruntergeraspelt. Die Insel ist ­heute stark vom Tourismus beeinflusst: Auf knapp 120.000 Einwohner kommen jährlich etwa anderthalb Millionen Touristen. Entsprechend gut ausgebaut ist die touristische Infrastruktur.

Das Straßennetz ist gut aus­gebaut, allerdings auch von überschaubarer Kilometerzahl; Fuerteventura ist schließlich gerade einmal gut 98 Kilometer lang und 28 Kilometer breit. Während es die Mehrzahl der Gäste an die langen Traumstrände zieht, etwa an der Ostküste, sind für Rennradfahrer vor allem die Berge im Zentrum und im Südwesten der Insel interessant. Einsame, kurvenreiche Strecken erschließen die Bergwelt, richtig steil wird es dabei nicht, abgesehen von wenigen kurzen Rampen. Der Pico de la Zarza, der höchste Berg, misst 814 Meter, liegt allerdings im ­südlichen Gebirgsmassiv, das mit dem Rennrad mangels asphaltierter Straßen nicht zu befahren ist. Die Straßen sind in der Regel gut ausgebaut, abgesehen von einigen wenigen Abschnitten mit unangenehm rauem Asphalt. Tipp: 28er-Reifen aufziehen; die rollen gut und schonen Nerven und Handgelenke. Auch der Verkehr ist meist überschaubar. Aber: Für schlüssige Runden sind verkehrsreiche Transitstrecken unvermeidbar. Die Einheimischen überholen in aller Regel respektvoll, viele Touristen leider nicht; diese verursachen auch im ansonsten einsamen Bergland während der Hauptsaison (Winter) stärkeren Ausflugsverkehr.

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Patrick Kunkel am 14.01.2022
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