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Schweiz: Die schönsten Rennradtouren im Appenzellerland

Appenzell – ein Kurztrip in den Nordosten der Schweiz

Matthias Rotter am 10.05.2019

Wo sich vor felsiger Kulisse Almsträßchen durch eine Bilderbuchlandschaft schlängeln, heißt es: stets den Schwung mitnehmen. GPS-Daten für zwei Touren gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 6/2019

Tour 1 (83 Kilometer, 1.960 Höhenmeter, max. 16 % Steigung)
Appenzeller Achterbahn

Viele kleine und ein längerer Anstieg machen diese Wellenfahrt zu einer echten Herausforderung. Über launige Nebenstraßen schwingt sich die Route durch eine Bilderbuchschweiz, vorbei an Almwiesen und prächtigen Bauernhöfen. Zwischen Eggersriet und Wienacht kann man am nördlichsten Punkt der Runde herrliche Blicke auf den Bodensee genießen. Nach der rauschenden Abfahrt ins Rheintal führt der Ruppenpass wieder hinauf ins Appenzellerland – im Vergleich zu den vorangegangenen kurzen und giftigen Rampen jedoch ein angenehmer Anstieg.

Tour 2 (122 Kilometer, 2.680 Höhenmeter, max. 13 % Steigung)
Klassiker: Schwägalp

Die Schwägalp ist das beliebteste Ausflugsziel im Appenzellerland. Auf der alten Passstraße, nicht breiter als ein Almweg, wird man nur vom Bimmeln der Kuhglocken begleitet. Noch einsamer ist der alte Militärweg über Vorder Höhi. Rauhe Betonplatten erschweren diesen Anstieg, der durchs Toggenburgerland im Kanton Sankt Gallen führt. Auf der Südseite entschädigt der Blick auf den Walensee für die Quälerei. Abkürzung: Wer sich den zweiten Pass sparen will, kann nach der Abfahrt von der Schwägalp in Neu St. Johann rechts abbiegen und auf der Radroute 75 direkt nach Hemberg fahren. Dort trifft man wieder auf die Originalstrecke (dann zirka 67 Kilometer und 1.300 Höhenmeter).


 

Matthias Rotter am 10.05.2019