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Deutschland

Eifel: Hohes Venn

Joscha Weber am 30.10.2012

Südlich von Aachen liegt der „Naturpark Hohes Venn - Eifel“, darin eingebettet der Nationalpark Eifel. Die Moore, Wälder und Stauseen der dünn besiedelten Region sind von Rennradlern noch weitgehend unentdeckt.

Ein Geheimtipp soll sie sein, ein Erlebnis. Versteckt gelegen, nicht ausgeschildert und nur Ortskundigen ein Begriff. Die angesagteste Szenebar der Eifel? Nein, es geht um eine Straße durch Wald, um ein profanes Stück Asphalt. Gleich mehrere Radsportler der Region haben von ihr geschwärmt, als wäre es ihre erste Jugendliebe. Die wollen wir kennenlernen. An der beschriebenen Stelle biegen wir von der Bundesstraße 258 rechts ab auf einen schmalen Weg nach Dedenborn, der uns in einen alten Buchenwald führt. Zwischen den Blättern brechen ein paar Sonnenstrahlen und tauchen den Wald in frühherbstliche Farben. Es geht bergab, schnell – fast zu schnell, um all die flüchtigen Eindrücke festzuhalten: den süßlichen Duft von welkenden Blättern und faulem Holz, das Kreischen des Bussards hoch über den Baumwipfeln und den Ausblick übers Rurtal. Unten, am steilen Ufer des Rurstausees, liegen die vielleicht zehn schönsten Eifel-Kilometer hinter uns.

Den ganzen Reiseartikel sowie die GPS-Daten von diesen Touren finden Sie unten als Download:
• Tour 1: Rurseerunde (110 km, 1.460 hm, max. Höhe 626 m, max. Steigung 14 Prozent, Charakteristik hügelig)
• Tour 2: Grenzfahrt (89 km, 1.150 hm, max. Höhe 595 m, max. Steigung 18 Prozent, Charakteristik hügelig)

Alles über den Kurztripp durch den Naturpark Hohes Venn in der Eifel finden Sie in TOUR 10/2012 (Erscheinungstermin am Kiosk: 26.09.2012)

GPS-DATEN: TOUR bietet die Daten der Touren zum kostenlosen Download an. Die Tracks im GPX-Format können Sie zum Nachfahren direkt auf ein GPS-Gerät laden oder am Computer in Google Earth oder Google-Maps betrachten.

Joscha Weber am 30.10.2012