Deutschland

Deutschland: Altmühltal

Martin Roos am 20.07.2005

Wo Mittelfranken ins bayerische Schwaben übergeht, fließt das Leben wie die Flüsse: kraftvoll, aber ohne Eile. Etwas schneller führt unsere Zweitagestour durch Auen, lichte Wälder und mittelalterliche Reichsstädte. (TOUR 4/2005)

Während sich am Kitzbüheler Hahnenkamm das letzte Weiß der Skipiste in Matsch verwandelt, protzt rund um den bayerischen Namensvetter schon der Frühling in hellen Farben. Hahnenkamm? Ja, den gibt es auch in Süddeutschland – im Naturpark Altmühltal, unweit der Kleinstadt Treuchtlingen. Schon Ende April, spätestens aber im Mai, leuchten dort der Raps knallgelb und der Flieder zartviolett. Den Augen, noch das Wintergrau gewohnt, tut es bisweilen fast weh, wenn die Farben über den Rand der Radbrille hereinbrechen. Dabei steht die Region nicht gerade für brachiale Reize: Treuchtlingen, Gunzenhausen, Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Wassertrüdingen – Namen, die nach Skatclub-Ausflügen klingen, nach Japan-Touristen und Verschlafenheit.

Ruhig ist’s wirklich. Und darin liegt vielleicht der größte Reiz dieser Zweitagestour, die Rennradler über einsame kleine Straßen führt und durch so manches schmucke Dorf, das abseits der bekannten Touristenrouten liegt.

Diese Routen finden Sie im gratis PDF-Download:

TOUR 1: Wiege der Altmühl
Treuchtlingen – Gunzenhausen – Ornbau – Leutershausen – Windelsbach (Abstecher: Rothenburg ob der Tauber)

TOUR 2: Woge der Romantik
Windelsbach – Schillingsfürst – Feuchtwangen – Dinkelsbühl – Wassertrüdingen – Heidenheim – Treuchtlingen

Martin Roos am 20.07.2005
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