Oberösterreich Oberösterreich

Reise Österreich: Vier Rennradtouren in Oberösterreich

Seen und Berge: Traumtouren von Wels ins Alpenvorland

Jörg Wenzel am 12.04.2019

Die Kleinstadt Wels ist ein Begriff in Österreichs Radsportszene – und Ausgangspunkt für Touren zu Füßen des Toten Gebirges und Nationalparks Kalkalpen. GPS-Daten gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 5/2019

Oberösterreich, östlich an Bayern und das Land Salzburg angrenzend, ist das viertgrößte und mit 1,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsmäßig drittgrößte Bundesland Österreichs, Landeshauptstadt ist Linz. Höchster Punkt des Landes ist der Hohe Dachstein (2.995 Meter) an der Grenze zur Steiermark. Unser Standort Wels liegt ziemlich in der Mitte in Oberösterreich und ist mit rund 61.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes und ein wichtiger Messe- und Industrie­standort. Von dort führen unsere Touren nach Süden, ins oberösterreichische Alpenvorland, eine teils flache, teils hügelige, intensiv landwirtschaftlich genutzte Wald- und Wiesenlandschaft, sowie in den im Westen gelegenen Hausruck, ein bis 801 Meter hohes Mittelgebirge. Dazu kommt eine Tour in den Südwesten des Landes, an die Seen des Salzkammerguts.

Die Höhenprofile unserer ­Touren könnten einem Mittelgebirge entstammen: Start knapp über 300 Meter Höhe, die höchsten Übergänge erreichen 700 bis knapp über 800 Meter. Dazu passt auch, dass die rund 90 bis 120 Kilometer langen Runden zwischen 1.000 und knapp 1.800 Höhenmeter sammeln. Mehrere Kilometer lange Anstiege, wie die vom Attersee Richtung Mondsee und vom Attersee zum Krahbergtaferl-Sattel (rund 300 bzw. 420 Höhen­meter, Tour 1), oder der von Nußbach nach Weiß am Sattel (310 Höhenmeter, Tour 3) sind eher die Ausnahme. Optisch ist der Charakter der Runden aber ein ganz anderer, hat man doch fast immer die Alpen vor ­Augen, ohne allzu viel klettern zu müssen. Die Anstiege sind eher das Salz in der Suppe. Und die wird einem auf den meisten Straßen (bis auf ­wenige Ausnahmen) weder von viel Verkehr noch schlechtem Belag versalzen.

Jörg Wenzel am 12.04.2019