Östliche Toskana Östliche Toskana

Reise Italien: Vier Rennradtouren in der östlichenToskana

Schlemmen und Rad fahren rund um Arezzo

Sven Bremer am 13.03.2021

Die östliche Toskana rund um Arezzo lockt mit wunderbaren Rennradstrecken und einer köstlichen Küche. GPS-Daten gibt' hier, die ganze Geschichte in TOUR 4/2021

Die Provinz Arezzo grenzt im Westen an die toskanischen Provinzen Florenz und Siena, im Osten an die Regionen Emilia-Romagna, Marken und Umbrien (von Nord nach Süd). Unser Landhaus, das zur Fattoria La Vialla gehört, und unser Startort Castiglion Fibocchi liegen im Osten der Toskana, unweit von Arezzo, das sich rund 80 Kilometer südöstlich von Florenz befindet. Castiglion Fibocchi liegt auf einem Hügel am Rande des Valdarno, also jenes Tals, durch das der Arno nach Florenz fließt. Richtung Florenz hat sich im Valdarno viel Indus­trie angesiedelt, weiter südlich, wo unsere Strecken verlaufen, ist es fruchtbares Bauernland und Heimat zahlreicher Weingüter. Flankiert wird das Tal vom Pratomagno, einem bis zu 1.592 Meter hohen ­Gebirgszug. Östlich davon – und nördlich der sehenswerten Stadt Arezzo – erstreckt sich das von waldreichen Bergen umrahmte obere Tal des Arno, das auch Casentino genannt wird.

Unsere vier Routen führen in erster Linie durch die Hügel und Berge des Casentino und des Pratomagno. Den Großteil der Anstiege, hinauf zum Teil auf knapp über 1.000 Meter Höhe, kann man moderat nennen. Zwei Abschnitte – von Capolona hinauf nach Bibbiano (Tour 2) und der Anstieg im Parco de Lignano (Tour 3) – sind allerdings richtig ekelig, im Schnitt über zehn Prozent steil, mit Spitzen um die 17 Prozent. Die Straßenverhältnisse sind sehr durchwachsen, der Asphalt ist häufig aufgeplatzt und nur dilettantisch geflickt. Da die Straßen am Rand meist noch ruppiger sind, fährt man besser etwas weiter in der Mitte. Das allerdings ist nicht ungefährlich, denn viele italienische Autofahrer scheinen zu glauben, dass ein Abstand von einigen Zentimetern zu Radfahrern ausreicht. Beschwert man sich darüber, kann man in der Regel auch noch mit wüsten Beschimpfungen rechnen – schon ein bisschen bitter im Land der angeblich größten Radsport-Tifosi der Welt.

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Sven Bremer am 13.03.2021
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