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Anstiege der Dolomiten: Passo Duran

Passo Duran: Erst einmal zurückschalten!

Matthias Rotter am 25.10.2011

Dolomiten – da denkt man meist an die berühmten Pässe der Sella-Runde, vielleicht noch an die nahegelegenen Anstiege zum Passo di Giau und Fedaia. Dabei liegen dort noch einige reizvolle Pässe mehr – und schwierige dazu! Etwa der Passo Duran in den Belluneser Dolomiten.

Der Passo Duran führt bis auf 1.601 Meter, ein steiler Übergang, der das Städtchen Agordo im Tal des Cordevole mit dem Val di Zoldo verbindet, das auch bekannt ist als das Tal der Gelatieri, der Eismacher, weil viele Eismacher – auch in Deutschland ansässige – von dort stammen. Die Distanzen und Höhenmeter am Duran klingen wenig spektakulär, seine Nordrampe misst gerade einmal acht Kilometer. Wer sich jedoch auf eine lockere Genussfahrt einstellt, wird gleich nach der Abzweigung in Dont überrascht.

Noch im Ort schlägt die Straße einen Haken und es folgt eine 14 Prozent steile Rampe, die schlagartig jeden Schwung vernichtet. Hier hilft nur, erst einmal zurückzuschalten, denn das Ding zieht sich vier Kilometer.

Den gesamten Pass-Steckbrief finden Sie unten als PDF-Download.

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Nord- und Südrampe des Passo Duran im Profil

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Matthias Rotter am 25.10.2011
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