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Bremsen-Workshop

Dirk Zedler am 28.07.2014

Länger werdender Hebelweg, nachlassende Bremswirkung oder schabende Geräusche sind Anzeichen, dass die Bremsen des Rennrades dringend Pflege benötigen. TOUR zeigt, wie Sie die Bremsen wieder in Top-Form bringen.

Schwierigkeitsgrad für begabte Hobbymechaniker

Werkzeug

•  Innensechskantschlüssel
• Drehmomentschlüssel
• Schraubendreher
• Rohrzange

Hilfsstoffe

• Flüssige Seife
• Spiritus
• Aceton
• Stahlwolle
• Spülschwamm
• Baumwolllappen

TIPPS

• Kontrollieren: Benötigen Sie in einer Gefahrensituation plötzlich volle Bremskraft, besteht schon bei leicht verschlissenen Belägen die Gefahr, dass sich der Hebel bis zum Lenker durchziehen lässt – die theoretisch maximal mögliche Verzögerung kann nicht aufgebaut werden. Regelmäßige Kontrolle des Leerwegs am Hebel und Nachstellen sind deshalb Pflicht.

• Messen: Lassen Sie die Wandstärken der Felgenflanken ab dem zweiten Satz Bremsbeläge zumindest bei jedem Belagswechsel vermessen. Je nach Felgentyp kann die Brems­flanke ab ­einer Restwand­stärke von einem Millimeter durch den Druck im Reifen aufplatzen.

• Lüften: Achten Sie auf einen gut belüfteten Raum, wenn Sie mit Aceton oder Spiritus reinigen.

• Einbremsen: Machen Sie nach jedem Belags­wechsel Probebremsungen abseits des Straßenverkehrs, damit die Beläge die volle Bremswirkung entfalten und Sie sich an das veränderte Bremsverhalten gewöhnen können. Kontrollieren Sie nach 100 bis 300 Kilometern die Schrauben an den Belägen und der Bremse.

Die ausführliche Anleitung für die Bremsen-Pflege finden Sie unten im PDF-Download.

Dirk Zedler am 28.07.2014
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