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Kaufberatung für Rennrad-Einsteiger: Rennrad und Zubehör Tipps

Welches Rennrad ist für mich richtig? TOUR Kaufberatung - Teil 7: Reifen

TOUR Magazin am 01.03.2019

REIFEN

Früher erkannte man das schnellste Rad an den dünnsten Reifen. Doch das ist ­Geschichte. Das moderne Rennrad steht auf breiteren Gummis; und darüber, wie schnell das Rad ist, entscheidet deutlich mehr als früher seine aerodynamische Optimierung. 25 bis 28 Millimeter breite Reifen sind heute normal, und mehr ist möglich – auch dank Scheibenbremsen. Mit mehr oder weniger Luft im Reifen lässt sich das Fahrgefühl variieren
und fein an die Strecke anpassen. Selbst ­Radprofis freuen sich über das sattere Fahrgefühl und das Plus an Komfort. Die breiteren Reifen erzeugen zwar ­etwas mehr Luftwiderstand, aber das lässt sich mithilfe von aerodynamisch gestalteten, breiten Felgen fast kompensieren. Auch die besten Zeitfahrprofis greifen nur noch zu 22 Millimeter schmalen Reifen am Vorderrad, wenn der Asphalt der Rennstrecke absolut erstklassig ist.
Entscheidend für die Wahl des besten Reifens und damit auch für das Rad­konzept, das zu Ihnen passt, sind die Strecken, die Sie fahren wollen. Was ist der schönste Weg raus aus der Stadt? Am Rand der Bundesstraße? Oder doch lieber durch den Forst? Breite Reifen ­machen frei. Sind asphaltfreie Strecken eher die Regel in Ihrem Revier? Dann sind Reifen zwischen 30 und 40 Milli­metern optimal. Gutmütig auf Schotter, noch schnell auf der Straße. Auf kurzen Off­roadstrecken können auch 28 bis 30 Millimeter breite Reifen reichen – dann gleicht das Fahrgefühl noch eher dem klassischen Renner.
 

Trend: Tubeless

Der Pro One von Schwalbe zählt zu den leichtesten Tubeless-Reifen auf dem Markt. Er kann auch ganz normal mit Schlauch gefahren werden.
www.schwalbe.com

Leicht, geringer Rollwiderstand, pannen­sicher: Der Gran Prix 4000 S2 von Continental (in 23, 25 und 28 Millimeter Breite) ist immer eine gute Wahl. Seit Jahren die Referenz ­unter den Rennradreifen.
www.continental-reifen.de

Die Kettenblattabstufung 52/36 Zähne (hier die Force-Kurbel von SRAM) ist inzwischen sehr populär. In Verbindung mit einer Elffach-Kassette erhält man damit sehr viele, fein abgestufte Gänge, die für durchschnittlich bis gut trainierte Fahrer in den meist

Reifen Continental Grand Prix 4000 S2

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TOUR Magazin am 01.03.2019