Crashtest: ältere Rennradhelme Crashtest: ältere Rennradhelme

Crashtest: Sicherheit von älteren Rennradhelmen

Crashtest auf der Bordsteinkante

Matthias Borchers am 14.02.2018

CRASHTEST AUF DER BORDSTEINKANTE

Die härteste Prüfung beim Crash-Test nach EN 1078 ist der Aufschlag auf einen Stahlkeil, der eine Bordsteinkante nachbildet. Die maximale Beschleunigung von 250 g darf dabei nicht überschritten werden. Unser Test zeigt, dass die sechs bis neun Jahre alten gebrauchten Helme deutlich darunter bleiben und sich ihre Werte im Vergleich zu den 2010 getesteten neuen Helmen kaum verschlechtert haben

Crashtest: Sicherheit von älteren Rennradhelmen

Crashtest von älteren Rennradhelmen nach EN 1078

Crashtest: Sicherheit von älteren Rennradhelmen

Zielsicher: Das grüne Kreuz auf der Seite markiert den zuvor gewählten Aufschlagpunkt für den seitlichen Aufschlag auf den kreisförmigen Prüfsockel.


KUGELSICHER

Die dämpfende Innenschale eines Helms besteht aus expandiertem Polystyrol (EPS), das als Rohmaterial in Stäbchenform vorliegt. Unter Druck und mit heißem Wasserdampf in Form gepresst, poppen diese zu sechsmal so großen Kügelchen auf und verkleben miteinander zur fertigen Schale. Bei einem Unfall ­absorbiert ­diese Konstruktion die Aufschlagsenergie, indem die Kügelchen platzen und an ihren Klebestellen abscheren. Risse zeugen dabei von einem sehr harten Aufschlag. 

Crashtest: Sicherheit von älteren Rennradhelmen

Dämpfende Innenschale eines Helms


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Matthias Borchers am 14.02.2018