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TV-Dokumentation im SWR

Der Fahrradkrieg – Wem gehört die Stadt?

Kristian Bauer/PM SWR am 04.07.2016

Mit der zunehmenden Aggressivität zwischen Auto- und Fahrradfahrern beschäftigt sich die Dokumentation „Der Fahrradkrieg – Wem gehört die Stadt?“ aus der Reihe „betrifft“ am 13. Juli ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

In Deutschland steigen immer mehr Menschen um auf E-Bike, Pedelec oder konventionelles Rad und beanspruchen ihren Platz im Straßenverkehr. Damit nehmen Konflikte auf den Straßen zu. Wem gehört die Stadt? Radler beklagen sich über rücksichtslose Autofahrer. Fußgänger und Autofahrer empören sich über "Rambo-Radler". Und alle fühlen sich im Recht.

Alban Manz aus der Autostadt Stuttgart fordert mehr Raum, Rechte und Infrastruktur für Radler. Das Argument, dass seine Stadt durch Kessellage und Berge für den Radverkehr nicht tauge, lässt er in Zeiten von Pedelecs
und Elektrofahrrädern nicht gelten. Warum sind zum Beispiel in Münster oder Amsterdam mehr Räder als Autos unterwegs? Liegt das wirklich nur an der Topographie?

Wer macht im Straßenverkehr mehr Fehler, wer verschuldet mehr Unfälle? In Mainz macht "betrifft" den Check und stürzt sich mit einem Taxifahrer und einem Radkurier ins Verkehrsgetümmel. Der Unfallforscher Siegfried Brockmann analysiert unfallträchtige Konflikte und gibt Tipps für richtiges Verhalten. SWR-Autor Claus Hanischdörfer hat in Freiburg, Stuttgart, Mainz, Münster und Amsterdam recherchiert, warum im Verkehr oft die Nerven blank liegen und wie die Konflikte zu lösen wären.

Termin: 13. Juli ab 20:15 Uhr im SWR
 

Kristian Bauer/PM SWR am 04.07.2016