Fahrradgeschäft Fahrradgeschäft

Hohe Preise und lange Lieferzeiten

Preise für Fahrräder steigen weiter

Kristian Bauer/PM idealo.de am 27.05.2021

Die Corona-Pandemie hat dem Fahrradhandel einen beispiellosen Boom beschert – das schlägt sich in langen Lieferzeiten und gestiegenen Preisen nieder. Neue Daten von idealo.de belegen die Preissteigerungen.

Volle Radwege und leere Radläden – Corona hat den Fahrradmarkt in Deutschland gehörig befeuert. TOUR-Leser kennen die Folgen: Ersatzteile oder Neuräder habe lange Lieferzeiten und die Preise sind ebenfalls gestiegen. Das belegen auch neue Daten von idealo. Die Preisvergleichsplattform hat die Preisentwicklungen verschiedener Kategorien aus den Bereichen Fahrrad und Fahrradzubehör betrachtet. Neben den monatlichen Durchschnittspreisen wurde auch die Verfügbarkeit von Fahrrädern zwischen Januar 2019 und April 2021 analysiert.

Vergleicht man den aktuellen Durchschnittspreis für ein Fahrrad auf idealo.de mit dem Jahresdurchschnitt aus 2019, so zeigt sich ein Anstieg von rund 15 Prozent. Kostete ein Rad auf idealo.de im Jahr 2019 noch durchschnittlich 1.010 Euro, so liegt der Preis im Jahr 2021 bisher bei knapp 1.160 Euro – also etwa 150 Euro darüber.

Preisentwicklung 1

Mit einer durchschnittlichen Preissteigerung von jeweils 30 Prozent sind vor allem Rennräder und Kinderfahrräder für den insgesamt gestiegenen Durchschnittspreis in der Kategorie Fahrräder verantwortlich. Auch erhöhte Preise für E-Bikes tragen einen erheblichen Teil dazu bei: Hier liegt der Anstieg seit 2019 bei über 20 Prozent. Im April dieses Jahres betrug der durchschnittliche Preis für ein E-Bike auf idealo.de rund 2.600 Euro – ein Jahr zuvor zahlten Kunden noch 2.390, im April 2019 etwa 2.180 Euro. Weniger deutlich ist die Preissteigerung im Bereich der Trekkingräder – diese sind 2021 lediglich acht Prozent teurer als 2019.

Preisentwicklung 2

Eine Auswertung der verfügbaren Angebote in der Kategorie Fahrräder auf idealo.de zeigt, dass sich die Auswahl für Verbraucher seit Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 deutlich verringert hat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte die Anzahl im März 2021 um mehr als die Hälfte. Von März auf April 2021 sank die Angebotsanzahl um weitere sechs Prozent.

Neben Fahrrädern sind seit 2019 auch beliebte Zubehörteile teurer geworden, darunter etwa Fahrradreifen, Fahrradsättel und Sattelstützen (jeweils plus 15 Prozent), Fahrradwerkzeuge (plus 27 Prozent) und Luftpumpen (plus 21 Prozent). Auch in der Kategorie Fahrradhelme konnte idealo einen Preisanstieg von 15 Prozent feststellen.

Kristian Bauer/PM idealo.de am 27.05.2021
    Anzeige
  • Branchen News
    Anzeige
  • Das könnte Sie auch interessieren