TrainingsbereicheTrainingsbereiche, Teil 1: Der Grundlagenausdauer-(GA-)Bereich

Unbekannt

 · 07.08.2003

Trainingsbereiche, Teil 1: Der Grundlagenausdauer-(GA-)Bereich

Ohne eine solide Grundlage funktioniert nichts – beim Bauen ist es das Fundament, bei einer Fremdsprache Wortschatz und Grammatik. Wurde die Grundlage nicht sorgfältig gelegt und erarbeitet, sind unter Umständen alle weiteren Bemühungen irgendwann umsonst. Nicht anders ist es beim sportlichen Training.

Basisarbeit: So funktioniert das Training im Gundlagenausdauerbereich

Bevor der Radfahrer an speziellen Fertigkeiten wie Sprints, Antritten, Berg- oder Zeitfahren feilt, muss sein Körper dafür gewappnet sein, die Trainingsreize überhaupt umzusetzen. Sonst zeigt jedes noch so engagierte Training keinerlei Erfolge; ja, es kann sogar zu einer drastischen Formverschlechterung kommen, wenn das wackelige Fundament den schweren Brocken, die ihm aufgebürdet werden, nicht standhält. Beim Bauen wird ein Fundament aus Stein oder Beton gelegt und fest im Boden verankert. Aber woraus besteht die Grundlage beim Ausdauersportler, wodurch ist sie gekennzeichnet? In erster Linie basiert die Einteilung der Trainingsbereiche auf dem jeweiligen Stoffwechselgeschehen im Körper. Im Grundlagenausdauer- (GA-) Bereich findet im Wesentlichen das aerobe Training statt. Gemeint ist damit das Training, bei dem die Energie unter Zuhilfenahme von Sauerstoff gewonnen wird, wobei die Atmung den Sauerstoffbedarf noch decken kann. Als energieliefernde Substanz dient dabei – zumindest, wenn die aerobe Ausdauer gut ausgebildet ist – vorwiegend Fett plus ein gewisser Anteil an Kohlenhydraten. Beim GA-Training handelt es sich also um das viel zitierte, für Ausdauersportler essenziell wichtige "Fettstoffwechseltraining".

(Text: Stefanie Weinberger)

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