Crossrad oder Mountainbike? Ein Erfahrungsbericht

Unbekannt

 · 14.02.2008

Crossrad oder Mountainbike? Ein Erfahrungsbericht

Jeder hat seine Vorurteile, wenn es darum geht, ob Crossrad oder Mountainbike die bessere Ergänzung zum Rennradfahren im Winter ist. Zwei TOUR-Mitarbeiter, einer eingefleischter Mountain-Biker, der andere passionierter Crosser, haben die Rollen getauscht. Können Sie am Ende eines "Besseren" belehrt werden?

DER BIKER

Robert Kühnen, (42), 26 Jahre Rennrad-, 14 Jahre Mountainbike- Erfahrung, viermaliger TOURTransalp-Finisher, 2007: Platz 11 in der Masters-Kategorie

Meine Erwartung

Querfeldein – das riecht nach Wolltrikots und dem Muff der 70er-Jahre. Als Bilder assoziiere ich: Baumwollkäppi unterm Sturzring, raschelndes Laub im Stadtwald. Stolpernde, matschbefleckte Radler, das Rad auf dem Buckel. Das Herz des Crossers schlägt dazu wahlweise aus Überanstrengung oder Schiss bis zum Hals: Museumsreife Cantileverbremsen, unpassende Übersetzungen, kein Fahrwerk – das Crossrad ist eine Zeitmaschine für die Vergangenheit, längst überholt vom Mountainbike, das alles besser kann. Warum also Crossen?

DER CROSSER

Manuel Jekel, (41), 28 Jahre Rennrad-Erfahrung, fünf Jahre Cross- Erfahrung, drei maliger Trondheim-Oslo-Finisher

Meine Erwartung

Mountainbiken? Sicher ein faszinierender Sport, aber für mich als Stadtmensch unattraktiv. Während Biker bei der Anfahrt in die Berge noch im Stau stehen, genieße ich auf dem Crossrad schon die Singletrails meines city-nahen Trainings reviers an der Isar. Vollfederung und drittes Kettenblatt? Sind dort überf lüssig. Den Verzicht auf solchen Ballast sehe ich als Vorteil. Crossen ist Rennradfahren auf schwierigem Untergrund. Wer sein Crossrad im Gelände beherrscht, ist auch auf Asphalt ein besserer Fahrer.

Lesen Sie das Fazit der beiden Fahrer im gratis PDF-Download.

(Fotos: Markus Greber) 

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