Test: Rennräder bis 800 Euro Test: Rennräder bis 800 Euro
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Test: Rennräder bis 800 Euro

Tobias Krug am 08.08.2007

Vollwertige Rennräder für 800 Euro? Sechs Hersteller zeigen mit gut gemachten Rennern, dass das kein Widerspruch sein muss. Am Erfolg entscheidend beteiligt: Shimanos neue Neunfach-Gruppe Tiagra. (TOUR 5/2007)

Sechs Räder im TOUR-Test, die eines verbindet: Die neue Tiagra-Gruppe von Shimano. Der japanische Hersteller hat das einstige „hässliche Entlein“ in seinem Sortiment von Rennrad-Komponenten für das Jahr 2007 komplett überarbeitet und kräftig aufpoliert. Herausgekommen ist ein optisch wie funktional bemerkenswertes Teile-Ensemble, dazu angetan, die Grenzen zu den höherwertigen Gruppen 105, Ultegra und Dura-Ace etwas zu verwischen. Die Neue sieht den Zehngang-Gruppen zum Verwechseln ähnlich, auch wenn sie mit neun schaltbaren Ritzeln einen Gang hinterher ist. Grund genug für TOUR jedenfalls, die neue Tiagra in einem separaten Test ausführlicher zu beleuchten.

KURZ UND KNAPP
Die günstigen Tiagra-Rennräder gefallen mit ansprechendem Design, sie sind sehr fahrstabil und deshalb auch für schwere Fahrer gut geeignet. Für 800 Euro bieten sie jede Menge Fahrspaß und sind eine gute Basis für stressfreie Trainings- und Tourenkilometer – mit leichter Einschränkung bei den Laufrädern. Vielfahrer werden vermutlich zuerst die sehr einfachen Reifen und rau laufenden Naben gegen haltbarere Produkte austauschen.

Diese Modelle finden Sie im PDF-Download:
Bergamont Dolce 4.7
Cube Aerial
Ghost Race GSR 4900 T
Hai Tour Pro
Poison Cyanit
Stevens San Remo

Tobias Krug am 08.08.2007
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