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Test: Aluminium Rennräder 2013

Manuel Jekel am 21.12.2012

Wer sagt eigentlich, dass klasse Rennräder unbedingt aus Carbon sein müssen? Wir zeigen acht top ausgestattete Alu Renner, die so manchem Carbonmodell die Show stehlen.

Total out. Langweilig. Irgendwie unsexy. Mit solchen und ähnlichen Attributen wurden Alu-Rahmen noch vor zwei, drei Jahren belegt. Allenfalls bei Rennrädern unter 1.500 Euro war das Leichtmetall noch als Rahmenmaterial akzeptiert. Alu-Rahmen hing der Ruf an, für höhere Ansprüche zu schwer und optisch nicht mehr zeitgemäß zu sein. Rennradler, die etwas auf sich hielten, fuhren Carbon. Ende der Diskussion! Inzwischen scheint sich der Wind wieder ein wenig zu drehen. Es wäre sicher übertrieben, gleich ein Comeback des Leichtmetalls bei hochwertigen Rädern auszurufen – doch das Angebot technisch anspruchsvoller Rahmen aus Aluminium wird wieder größer.

Als Auslöser der Renaissance vor gut zwei Jahren kann man Cannondale mit seinem CAAD10-Rahmen sehen. Die US-Marke hatte – obwohl sie mit Alu-Rahmen groß geworden war – wie die meisten großen Anbieter in den vergangenen Jahren auf die Carbonkarte gesetzt. Damit war man im High-End-Bereich zwar gut gefahren, doch es fehlte lange an attraktiven Modellen in den unteren und mittleren Preislagen bis 2.500 Euro. Der CAAD10 löste dieses Problem, weil nun eine moderne Formensprache möglich war (Hydroforming-Verfahren). Der Erfolg des CAAD10 brachte auch andere Firmen auf die Idee, nach längerer Pause mal wieder ein hochwertiges Alu-Modell ins Programm zu nehmen.

Die Testergebnisse dieser Alu-Renner finden SIe im PDF-Download:
• BMC Granfondo GF02
• Cannondale CAAD10 Ultera Di2
• Canyon Ultimate AL 9.0 Di2
• Koga A-Limited Aluminium 6069
• Rose Xeon RS-4000
• Specialized Allez E5 OSBB
• Stevens Vuelta
• Storck Visioner

Manuel Jekel am 21.12.2012
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