Stevens Vicenza 2012 Stevens Vicenza 2012
Rennräder

Stevens Vicenza

Manuel Jekel am 16.01.2012

Der bessere Italiener im Test kommt aus Hamburg. Eine der wenigen individuellen Alternativen in diesem Test.

Von wegen hanseatische Zurückhaltung: Mit dem liebevoll lackierten Alu-Renner Vicenza spielt der Hamburger Hersteller die italienische Karte. Nicht von ungefähr bezieht sich der Name auf die Stadt, aus der Campagnolo stammt. Der Komponentenhersteller stellt denn auch das Gros der Ausstattung. „Hätte mehr Käufer verdient“, heißt es im Testprotokoll über die Elffach-Gruppe Athena. Die Schaltbremshebel liegen angenehm in den Händen, die Gänge wechseln leicht und definiert, die Bremsen sind gut dosierbar. Ansonsten fährt sich das Rad angenehm unauffällig. Unruhe ist dem bombensteifen, recht schweren Fahrwerk fremd. Das wendige Lenkverhalten hätte man früher als italienisch bezeichnet.

Preis 1.499 Euro
Gewicht 8,6 Kilo
Erhältlich im Fachhandel
Bezug/Info www.stevensbikes.de

Gewicht Rahmen/Gabel/Steuerlager* 1.647/629/88 g
Rahmengrößen** 52, 54, 56, 58, 60, 62 cm
Sitz-/Lenkwinkel 74°/74°
Sitz-/Ober-/Steuerrohr 85/570/171 mm plus 25 mm Steuersatzkappe
Radstand/Nachlauf 995/48 mm
Stack/Reach/STR*** 576/405 mm/1,42

AUSSTATTUNG
Gabel Stevens
Lenklager No name ( oben 1-1/8, unten 1-1/4 Zoll)
Bremsen/Schaltung/Tretlager Campagnolo Athena (50/34 Z., BS A)
Laufräder/Reifen Campagnolo Khamsin/Schwalbe Durano S
Lenker/Vorbau Oxygen/Oxygen
Sattel/-stütze Oxygen/Oxygen (27,2 mm)

Stevens Vicenza 2012 Noten

Stevens Vicenza 2012 Punkte

*Gewogene Gewichte. **Herstellerangabe, Testgröße gefettet. ***Stack/Reach: projiziertes senkrechtes/waagerechtes Maß von Mitte Tretlager bis Oberkante Steuersatzkappe; STR (Stack to Reach): Werte von 1,45 bis 1,55 bedeuten eine sportliche Sitzposition, Werte darunter rennmäßig, darüber komfortabel.

Manuel Jekel am 16.01.2012
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