Rennräder für 1000 Euro 2012 Rennräder für 1000 Euro 2012
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Rennräder für 1.000 Euro 2012

Manuel Jekel am 24.07.2012

Wie gut werden Rennrad-Anfänger im Fachhandel beraten – und was bekommen sie für ein Budget von 1.000 Euro? Um das herauszufinden, gab sich unser Reporter als Novize aus. Drei Stichproben und ein Erfahrungsbericht.

Wer schon viele Rennräder besessen hat und mit anderen Radlern auch oft über Materialthemen fachsimpelt, hat beim Radkauf meist konkrete Vorstellungen – eine Beratung ist kaum erforderlich. Aber wie ist das für jemanden, der zum ersten Mal ein Rennrad kauft? Der nichts über das beste Rahmenmaterial weiß, oder dass es allein von Shimano sieben verschiedene Rennradgruppen gibt? Und der jetzt mitten in der Saison, inspiriert vom schönen Wetter oder der Tour de France, 1.000 Euro in die Hand nimmt und spontan beschließt, sich ein Rennrad zu kaufen? Dass so jemand zum nächsten Radhändler geht, ist naheliegend – und eigentlich auch sinnvoll. Vorausgesetzt, der Händler berät ihn gut.

Genau das wollten wir in drei anonymen Stichproben in Radläden herausfinden: Wie ist die Beratung, worauf sollte man als Einsteiger beim Radkauf achten – und wie gut sind die Räder, die man für 1.000 Euro mit nach Hause nehmen kann? Zu diesem Zweck gab ich mich als unwissender Rennrad-Novize aus und ging auf Einkaufstour. Kriterium für die Auswahl der Läden war, dass es keine absoluten Rennradspezialisten sein sollten, weil blutige Anfänger wie ich dort wohl eher nicht ihr Rad kaufen würden. Außerdem wollte ich mein neues Baby sofort mit nach Hause nehmen. Nachdem ich mit diesem Wunsch bei zwei Händlern gescheitert war, fiel die Wahl schließlich auf einen kleinen Münchner Stadtteilhändler und zwei große Fachmärkte im süddeutschen Raum.

Die Testergebnisse dieser Räder finden Sie unten als PDF-Download:
• Carver Evolution 120
• Cube Attempt
• Scott Speedster S20

Manuel Jekel am 24.07.2012
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