Rennräder

Rennräder 2011 mit Shimano 105

Jens Klötzer am 22.01.2011

Shimanos ”105” ist eine ernst zu nehmende Alternative zu teureren Schaltgruppen. Kein Wunder, dass fast jeder Hersteller ein ”105-Rad” im Programm hat. Wir haben uns 21 Modelle aus dem Fachhandel genau angeschaut – und waren von der Vielfalt der Räder überrascht.

Es muss nicht immer “Dura-Ace” sein. Das wissen Kenner schon lange. Bestätigt wird die Einsicht durch die neue Generation der Shimano-Gruppe “105”. Deren Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar: Bei günstigerem Preis bietet sie annähernd die gleiche Funktion wie höherklassige Gruppen. In Sachen Schaltkomfort und Bremswirkung kann die 105 mit den teuren Gruppen “Dura-Ace” und “ Ultegra” durchaus mithalten. Dass sie etwas schwerer ist, mag besonders für Einsteiger und Vielfahrer weniger relevant sein. Für uns also genügend Gründe, ein größeres Testfeld mit dieser Gruppe an den Start zu schicken.

Erwartet haben wir ein eher homogenes Testfeld, was typisch wäre für Räder mit dieser Ausstattung: Bisher haben Hersteller die “105” meist an Alu-Rahmen montiert und mit weiteren Mittelklasse- Komponenten kombiniert – zum Gesamtpreis von 1.000 bis 1.500 Euro. Umso überraschender war die Vielfalt, die sich im TOUR-Testlabor versammelte: Von 999 Euro (Drössiger, Müsing) bis 2.884 Euro (Stevens) reicht die Preisspanne bei den 21 Rädern; neun haben einen Carbonrahmen als Basis, zwölf sind aus Aluminium. Dazu kommen Kurbeln und Bremsen anderer Hersteller und mitunter deutliche Detailunterschiede bei Ausstattung und Verarbeitung der Räder.

Die Testergebnisse der 21 Rennräder mit Shimanos 105 finden Sie unten als PDF-Download.

Jens Klötzer am 22.01.2011