Einzeltest: Rotwild R S1-CX Einzeltest: Rotwild R S1-CX
Rennräder

Einzeltest: Rotwild R S1-CX

Manuel Jekel am 21.03.2007

Mountainbike-Spezialist Rotwild wildert in fremdem Revier: Das "R S1-CX" ist das erste in Serie gebaute Cross-Rennrad des hessischen Anbieters. Der Clou: mechanische Scheibenbremse von Shimano. (TOUR 11/2006)

Wir schreiben das Jahr 2006 nach Christus. Längst haben sich an Mountainbikes hydraulische Scheiben bremsen als technisch beste Lösung durchgesetzt. Das Cross-Rennrad dagegen pflügt noch immer wie anno dazumal mit schlecht dosier- und schwer einstellbaren Cantilever-Bremsen durchs Gelände. Besonders bei hohem Tempo und Nässe fällt ihre Wirkung dramatisch ab, zugleich fördern Staub und Matsch raschen Felgenverschleiß. Ein Anachronismus, der Peter Böhm auf die Palme bringt. „Wenn ich ein Fahrrad verkaufe, dessen Bremsen nicht dem Stand der Technik entsprechen, handle ich als Hersteller fahrlässig,“ schimpft der Diplom-Ingenieur. Böhm ist Entwickler bei ADP Engineering im hessischen Dietzenbach, dem Hersteller der vor allem für Mountainbikes bekannten Marke Rotwild. Für ihn war immer klar: Wenn sich Rotwild entschließt, Cross-Rennräder zu bauen, dann mit zeitgemäßer Bremstechnik.

Den gesamten Test finden Sie im gratis PDF-Download.

Manuel Jekel am 21.03.2007
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