Rennräder

Einzeltest: Ridley Noah

Kuehn am 31.10.2008

Stromlinienförmig und mit einer eigenständigen Optik wartet das Ridley Noah aus Belgien auf.

Trotz seines spektakulären, nach aerodynamischen Gesichtspunkten entwickelten Rahmens fährt sich das “Noah” von Ridley wie ein ganz normales, hochwertiges Rennrad. Das neue Modell der Belgier ist eine Antwort auf das Dilemma, dass Carbonrahmen nur noch unwesentlich steifer und leichter werden können. Warum dann nicht einen neuen Entwicklungspfad einschlagen? Spannende Details des “Noah” sind Luftdurchlässe in den Gabelscheiden und Sitzstreben, die Turbulenzen verringern sollen. Rohre und Sattelstütze haben tropfenförmige Rohrquerschnitte, Brems- und Schaltzüge verlaufen im Rahmen, die Lackierung ist dort, wo der Wind angreift, rau wie Haifischhaut. Ridley verspricht für den in Größe M rund 1.100 Gramm leichten Rahmen eine Leistungsersparnis von drei bis vier Prozent.

PLUS: eigenständige Optik; fahrstabil

MINUS: teuer

Bezug/Info: Ridley, Telefon 0032/(0)13/673600; www.thefastestbikeintheworld.com

Preis: Rahmen-Set 2.805 Euro, Komplettrad (mit Campagnolo Chorus) 5.924 Euro

Foto: Uwe Geißler

Kuehn am 31.10.2008
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