Einzeltest: Pegoretti Marcelo Einzeltest: Pegoretti Marcelo
Rennräder

Einzeltest: Pegoretti Marcelo

Manuel Jekel am 23.05.2007

Rahmenbauer Dario Pegoretti zeigt, was passieren kann, wenn man ihm für das Design eines Rades keine Vorgaben macht... (TOUR 2/2007)

Dieses Rad irritiert. Ein Kollege aus der Redaktion wollte der rollenden Provokation am liebsten gleich mit Beize an den Lack gehen. Ein anderer meinte, da hätten wohl Kleinkinder mit Fingerfarbe experimentiert. Spontane Urteile wie „hässlich“ oder „grauenhaft“ waren zu hören, andere ließen sich mit ihrer Bewertung immerhin etwas Zeit. Einige wenige stuften das Rad als „abgefahren“ oder sogar „total geil“ ein – und einer hätte es am liebsten vom Fleck weg gekauft. Dario Pegoretti, Schöpfer dieses Aufregers in Rennradgestalt, amüsieren solche Reaktionen. Nichts anderes hatte er beabsichtigt, als er den zunächst makellos cremeweiß lackierten Stahlrahmen einer Spezialbehandlung unterzog.

Jenseits solcher Betrachtungen ist das Modell „Marcelo“, das Pegoretti eigens für TOUR gebaut hat, vor allem eines: ein in allen Details edles, perfekt ausgestattetes Rennrad mit sehr eleganter Silhouette. Der Rahmen aus dünnwandigen, großvolumigen Stahlrohren von Columbus überzeugt auf dem Prüfstand mit beruhigenden Steifigkeitswerten. Sein Gewicht – rund zwei Kilo – ist für einen Stahlrahmen dieser Größe in Ordnung, die sauberen Schweißnähte verraten 20 Jahre Erfahrung.

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Manuel Jekel am 23.05.2007
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