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Das neue Specialized Diverge

Wie gut ist das neue Gravelbike Diverge von Specialized?

Manuel Jekel am 07.05.2020

Auf den ersten Blick wirkt das neue Gravelbike Diverge von Specialized fast unauffällig. Was wirklich in dem Allround-Rad steckt, verrät unser Test auf Schotterpisten.

Das neue Gravel-Modell Diverge präsentiert sich aufgeräumt und auf den ersten Blick ohne extravagante Details. Stattdessen einfache, bewährte Technik, die nicht nur die Herzen von Selberschraubern höherschlagen lässt - siehe die klassischen BSA-Tretlagerschalen oder die runde Sattelstütze mit bequem außen liegenden Klemmschelle.

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Unter dem Flaschenhalter sitzt die Swat-Box – ein geräumiges Staufach.

Doch das Diverge kann auch mit einigen Spezialitäten aufwarten, die beim Einsatz auf Schotterpisten und Waldwegen spürbar sind: zum Beispiel das Federelement Future-Shock-2.0, das vom Marathon-Rennrad Roubaix stammt. Es bietet bis zu 20 Millimeter Federweg am Lenker und besitzt eine stufenlos einstellbare hydraulische Dämpfung. Auch die sogenannte Swat-Box, ein Konzept das in den Mountainbike-Modellen von Specialized seinen Anfang nahm, ist sinnvoll für Allround-Räder wie das Diverge: Eine großzügige Öffnung mit wasserdichtem Deckel unter dem Flaschenhalter bietet Stauraum für Klamotten oder Verpflegung. Auch die Geometrie mit längerem Oberrohr, kurzem Vorbau und leicht nach oben gekröpften Lenker ist neu - und verspricht ein wendiges Rad bei stabilem Geradeauslauf, ähnlich dem Marathonmodell Roubaix.

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Die Future-Shock-Federung sitzt unterm Vorbau und entkoppelt den Lenker vom Rahmen. Die Dämpfung ist stufenlos einstellbar.

Neun Modelle von 1.099 bis 9.999 Euro

S-Works Diverge - 9.999 Euro

Diverge Pro Carbon - 6.999 Euro

Diverge Expert Carbon - 4.999 Euro*

Diverge Comp Carbon - 3.799 Euro*

Diverge Sport Carbon - 2.999 Euro*

Diverge Base Carbon - 2.499 Euro*

Diverge Comp E5 - 2.099 Euro*

Diverge Elite E5 - 1.799 Euro*

Diverge Base E5 - 1.099 Euro*

Fotostrecke: Specialized Diverge: Die neun Modelle

Unser Testrad: Specialized Diverge Comp

Einen ausführlichen Testbericht mit allen Messdaten aus dem TOUR-Labor finden Sie unten als pdf-Download für 0,99 Euro und in unserer TOUR-Ausgabe 06/2020.

  • Preis: 3.799 Euro
  • Gewicht: 9,4 Kilo
  • Rahmengrößen: 49, 52, 54, 56, 58, 61 cm
  • Antrieb Shimano: GRX FC-RX600 (48/31, 11-34 Z.)
  • Bremsen Shimano: GRX RX810 (160/160 mm)
  • Schaltung Shimano: GRX RX810
  • Laufräder: DT Swiss G540
  • Reifen: Specialized Pathfinder 38 mm Tubeless
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Specialized setzt beim Diverge auf einen konventionellen Look mit dezentem Schwarz und mit klassischen Rohrprofilen.

Die uns zum Test zur Verfügung gestellte Comp-Variante des Rades kommt mit Alu-Felgen und Alu-Lenker auf mehr als neun Kilo. Kostenpunkt: 3.799 Euro. Ausgestattet ist das Diverge mit der neuen Gravel-Gruppe GRX von Shimano. Die ist aufgrund ihres Variantenreichtums nicht ganz leicht einzuordnen. Die montierten Teile mit der Kennung RX810 rangieren auf Ultegra-Niveau und funktionieren tadellos. Die 2 x 11-Schaltung bietet als Novum die bisher nicht mögliche Kettenblattabstufung 48/31 Zähne. In Verbindung mit der Elffach-Kassette mit 11-34 Zähnen ist das Getriebe breit abgestuft, bietet eine Untersetzung für steile Anstiege im Gelände und kommt fast ohne Gangüberschneidungen aus.

Weiterführende Infos zm Rad gibt's auf www.specialized.com.


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Manuel Jekel am 07.05.2020
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