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Rennräder

Alu-Rennräder 2011

Manuel Jekel am 15.06.2011

In der Klasse bis 2.000 Euro versprechen Alu-Renner oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Carbonrädern. Ob das stimmt, klärt unser Test von zehn aktuellen Leichtmetall-Boliden. Außerdem: drei Alu-Modelle für Frauen.

Wer sich durch die Webseiten der Radhersteller klickt oder die Anzeigen in TOUR studiert, gewinnt leicht den Eindruck: Ein hochwertiges Rennrad muss heutzutage einen Carbonrahmen haben – alles andere wäre wohl irgendwie rückständig. Dabei sprechen immer noch viele Argumente für Rahmen aus Aluminium. Vor allem bei Kompletträdern bis 2.000 Euro sind sie in der Regel sogar die bessere Wahl. 

Weil Rahmen aus Aluminium billiger sind als aus Carbon, bleibt mehr Geld übrig für die Ausstattung. Das Rad wird leichter, die Komponenten halten länger, der Fahrspaß wächst. Außerdem sind Alu- Rahmen in dieser Preisklasse technisch meist gleichwertig, und mitunter sogar besser als Carbonrahmen. Das liegt daran, dass einfache Carbonmodelle aus schwereren Fasern gefertigt werden als High-End-Rahmen. Außerdem stecken in günstigen Carbonrahmen oft schwere Gabeln. So kommt es, dass mancher Carbonrahmen inklusive Gabel und Lenklager die Zwei-Kilo-Marke reißt, während das leichteste Alu-Rahmen-Set in diesem Test (von Canyon) gerade mal 1.700 Gramm wiegt.

Die Testergebnisse der Alu.Renner für Männer und Frauen finden Sie unten im PDF-Download.

Manuel Jekel am 15.06.2011
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