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Salbutamol-Grenzwert überschritten

Christopher Froome unter Dopingverdacht

Kristian Bauer am 13.12.2017

Eine Dopingprobe bei der Spanienrundfahrt 2017 bringt Christopher Froome unter Druck. Bei ihm wurde eine auffällig hohe Konzentration an Salbutamol gemessen. Die UCI hat eine Untersuchung gestartet.

Die Union Cycliste Internationale (UCI) bestätigt, dass in einer Dopingprobe des Team-Sky-Fahrers eine auffällig hohe Konzentration an Salbutamol gemessen wurde. Die Urinprobe stammt vom 7. September und ihm wurde die Auffälligkeit am 20. September mitgeteilt. Die Konzentration lag über 1000 ng/ml. Bis zu dieser Konzentration wird von einer Anwendung zu therapeutischen Zwecken - z.B. aufgrund von Asthma ausgegangen. Auch die B-Probe hat den Wert bestätigt. Entsprechend der UCI-Regularien wird jetzt eine Untersuchung gestartet.

Das Team Sky veröffentlichte eine Stellungnahme von Christopher Froome: " Es ist bekannt, dass ich Asthma habe und ich kenne die Regeln genau. Ich benutze ein Asthmaspray um meine Symptome zu kontrollieren - immer entsprechend der gültigen Limits - und ich weiß, dass ich als Gesamtführender jeden Tag kontrolliert werde. Mein Asthma hat sich während der Vuelta verschlimmert und deshalb habe ich auf Empfehlung des Team-Arztes die Salbutamol Dosis erhöht. Es ist richtig, dass die UCI die Test Ergebnisse untersucht und ich werde alle Informationen bereitstellen, die notwendig sind."

Die Probe stammt von der 18. Etappe der Spanienrundfahrt. Froome hatte auf dieser Etappe seinen Konkurrenten Vincenzo Nibali attakiert und ihm 21 Sekunden abgenommen. Es war ein entscheidender Schritt zum Gesamtsieg.

Mitteilung UCI

Mitteilung Team Sky

Kristian Bauer am 13.12.2017