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Radsport-Weltverband will Doping-Nachkontrollen

dpa am 27.11.2019

Aigle (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI hat nach weiteren Informationen im Zuge der Blutdopingaffäre «Operation Aderlass» Nachkontrollen von Proben aus den Jahren 2016 und 2017 angefragt, teilte die UCI mit.

Ob dabei gezielt Sportler im Visier stehen, ließ der Verband offen. Für die UCI nimmt die Cycling Anti-Doping-Foundation (CADF) die Kontrollen vor.

In der Blutdopingaffäre um den Erfurter Arzt Mark S. waren auch einige Radprofis involviert. Unter anderem sind der frühere Sprintstar Alessandro Petacchi, die beiden Österreicher Stefan Denifl und Georg Preidler sowie der Kroate Kristijan Durasek bereits gesperrt worden. Auch der frühere deutsche Sprintstar Danilo Hondo hat ein Doping-Geständnis abgelegt.

Auslöser der staatsanwaltlichen Ermittlungen war der Film «Die Gier nach Gold» der ARD. Der ehemalige österreichische Skilangläufer Johannes Dürr hatte in diesem Film Blutdoping zugegeben und dadurch Razzien bei der Ski-WM in Seefeld und in Erfurt im Februar dieses Jahres ausgelöst.

UCI-Mitteilung

dpa am 27.11.2019
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