Comeback Comeback

Leif Lampater fährt keine Sechstagerennen

Leif Lampater: Bahnvierer statt Sixdays

dpa/TOUR am 25.11.2015

Rosenheim (dpa/TOUR) - Leif Lampater gibt nach achtjähriger Unterbrechung sein Comeback in der Nationalmannschaft, mit der er sich auf die Olympia-Wettbewerbe in der Mannschaftsverfolgung vorbereiten will. Der 32-Jährige verzichtet in dieser Saison daher auf Starts bei Sechstagerennen

Sein Comeback soll Leif Lampater beim Bahn-Weltcup in Cambridge/Neuseeland (5. und 6. Dezember 2016) geben. An der Seite der Berliner Theo Reinhardt und Maximilian Beyer sowie Kersten Thiele aus Sinsheim startet der Rosenheimer in der Mannschaftsverfolgung. Seinen letzten Einsatz für den Bund Deutscher Radfahrer hatte er Ende 2007. Bei den Olympischen Spielen 2004 gehörte der Sechstage-Spezialist zum deutschen Verfolger-Quartett, das in Athen Platz vier belegte. "Beim Weltcup will ich mich zeigen und natürlich auch für die Olympischen Spiele 2016 empfehlen", sagt der Bahnspezialist.

Lampater hatte Anfang Oktober seine Bestzeit über 4.000 Meter auf 4:20,960 Minuten gesteigert. "Mit diesen Leistungen führte kein Weg an ihm vorbei. Da er sich voll integriert hat und bereit ist, sich unseren Bedingungen zu unterwerfen, hat er diese Chance verdient", sagte Bundestrainer Sven Meyer. Nach zwei verpassten Olympia-Teilnahmen 2008 und 2012 ist das deutsche Team auf einem gutem Weg, sich für Rio 2016 zu qualifizieren.

Aufgrund der Olympia-Pläne wird Lampater in der Saison 2015/2016 auf Starts bei Sechstagerennen verzichten. Für die Veranstalter fehlt damit ein bekanntes Gesicht. In der vergangenen Saison Jahr hatte Lampater mit Marcel Kalz das Sechstagerennen in Berlin gewonnen, ein Jahr zuvor hatte er mit Wim Stroetinga in Bremen triumphiert. Für die die Zeit der Olympia-Vorbereitung tritt er eine Stelle bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankfurt/Oder an und fährt ab 1.1.2016 für das Continental-Team rad-net-Rose.

dpa/TOUR am 25.11.2015