Schachmann startet bei Giro 2018 Schachmann startet bei Giro 2018

Die Deutschen beim Giro 2018

Sieben deutsche Profis beim Giro d'Italia am Start

dpa/Konstantin Rohé am 03.05.2018

Mailand (dpa) - Sieben deutsche Radprofis werden am 4. Mai am Start des 101. Giro d'Italia in Jerusalem stehen, wie aus der Startliste der Veranstalter hervorgeht.

Die prominentesten deutschen Starter sind der in der Schweiz lebende, viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Katusha-Alpecin) und der in den Frühjahrs-Klassikern stark auftrumpfende Maximilian Schachmann aus Berlin (Quick Step-Floors). Schachmann schrammte beim Flèche Wallonne nur knapp am Sieg vorbei, als er erst wenige hundert Meter vor dem Ziel vom Hauptfeld eingeholt wurde. Tony Martin wird vor allem bei den beiden Zeitfahrprüfungen auf Etappe 1 und 16 glänzen wollen.

Die meisten deutschen Fahrer stellt das Team Bora-hansgrohe mit den Helfern Christoph Pfingsten und Andreas Schillinger sowie Sprintanfahrer Rüdiger Selig. Bei Sky soll Christian Knees Helferdienste für Chris Froome verrichten, beim französischen Team Ag2r steht Nico Denz im Aufgebot. Er soll Team-Leader Alexandre Geniez unterstützen. Zur Startliste mit allen Fahrern des Giro 2018.

Der Giro beginnt am 4. Mai mit einem 9,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Jerusalem und ist dann noch zwei weitere Tage in Israel zu Gast. Ab 8. Mai wird die Italien-Rundfahrt in Catania auf Sizilien fortgesetzt. Die gesamte Giro-Strecke in der Übersicht.

Zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg zählen der Vorjahressieger Tom Dumoulin (Niederlande) vom deutschen Sunweb-Team, der Brite Chris Froome und der Italiener Fabio Aru. Froome, der 35 Jahre nach Bernard Hinault nach seinen Erfolgen bei der Tour de France und der Vuelta drei Länderrundfahrten in Serie gewinnen könnte, ist umstritten.

Der Sky-Kapitän tritt an, obwohl er wegen seines überhöhten Wertes des Asthmamittels Salbutamol bei der Vuelta im September 2017 weiter in einem schwebenden Verfahren steckt. Der Weltverband UCI hat sich immer noch nicht zu einem Urteil durchgerungen. Froome droht eine Sperre und damit die nachträgliche Aberkennung möglicher Erfolge beim Giro.

dpa/Konstantin Rohé am 03.05.2018
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