EinzeltestGoBandit Kamera

Unbekannt

 · 09.12.2011

Einzeltest: GoBandit KameraFoto: Matthias Borchers

Das Angebot an leichten Actionkameras wächst weiter. Als ernsthafter Konkurrent zur derzeit schwer angesagten GoPro-Kamera marschiert die inklusive Helmhalter 170 Gramm leichte G25HD von Gobandit auf.

Sie verfügt über einen integrierten GPSEmpfänger, was den Film um Fahrdaten wie Geschwindigkeit und Höhenmeter bereichert, die später im Film mit angezeigt werden können. Lädt man das Video auf Seiten wie kinomap.com, kann man parallel zum Film seine Route auf einer Karte von Google Maps verfolgen. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku, als Speichermedium dient eine SD-Karte im robusten und gegen Spritzwasser geschützten Gehäuse. Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach; äußerst praktisch ist das in beide Richtungen drehbare Objektiv, mit dem sich der Horizont parallel einstellen lässt, wenn die Kamera nicht genau senkrecht zum Beispiel am Helm montiert werden kann. Anders als der große, auch mit Handschuhen einfach zu bedienende Schiebeschalter zum Starten der Aufnahme, benötigen die Einschalt- und die Menüwahltaste viel und präzisen Druck. Nach dem Einschalten dauert es etwa zwei Minuten, bis der GPS-Empfänger Sicht auf die Satelliten hat.

Die mitgelieferte SD-Karte mit 2 GB reicht für gut 30 Minuten Aufnahmezeit bei höchster Auflösung in HD-Qualität. Im Lieferumfang der 330 Euro teuren Kamera sind Akku, SD-Karte, USB-Kabel, Helmhalter sowie ein Halter für die Befestigung an einer Skibrille enthalten. Weiteres Zubehör wie Lenkerhalter oder Fernbedienung ist erhältlich. Einen Live-Monitor wie bei GoPro gibt es leider noch nicht.

PLUS GPS integriert; Bedienung; robust
MINUS kein Live-Monitor; optionaler Lenkerhalter etwas schwer

Preis 330 Euro
Bezug/Info www.gobandit.com