Satteltest 2018 Satteltest 2018

Konzeptvergleich Sattelfinder

Auf der Suche nach dem passenden Rennradsattel

Konstantin Rohé, Matthias Borchers am 14.06.2018

Das Angebot an unterschiedlichsten Sattelmodellen ist riesig. Mit drei erfahrenen Testern haben wir 21 Modelle von sieben Herstellern in der Praxis getestet und verraten, welcher Hersteller am meisten Treffer liefert.

Die sieben Hersteller im Test versprechen, mit speziellen Auswahlverfahren - onlinebasiert oder beim Fachhändler - jedem Radsportler den passenden Sattel empfehlen zu können.

Geschlecht, Sitzknochenabstand, Flexibilität oder Sitzbeschwerden sind die Parameter, die bei den meisten Herstellern abgefragt werden und helfen sollen, den passenden Sattel zu finden. Wie gut diese Rechenmodelle in der Praxis funktionieren, haben unsere drei Testfahrer anhand der jeweils vorgeschlagenen Sättel bei Testfahrern auf der Straße ermittelt.

Birgit Waxenberger

Testerin Brigit

Die Vereinskollegin von Christoph sitzt pro Jahr etwa 4.000 Kilometer im Sattel, gerne in Zeitfahr­posi­tion auf ihrem mit Liegelenker ausgestatteten Rad. Über Sitzprobleme klagt ­­die sehr bewegliche ­32-jährige Allround-­Sportlerin nicht, achtet ­jedoch ­darauf, dass ihre gut trainierten Oberschenkel genügend Platz haben. Ihr Sitzknochenabstand von 14 Zentimetern ist für eine Frau durchschnittlich.

Fotostrecke: Sättel 2018: Testergebnis von Birgit

Christoph Allwang

Tester Christoph

Christoph Allwang leitet TOUR-Werkstatt und -Labor. Die 50 Kilometer Arbeitsweg dienen dem 48-jährigen Lizenzfahrer vom RV Sturmvogel München häufig als Training für Rennen oder Marathon. Unter Sitzbeschwerden leidet Christoph nicht, minimale Veränderungen seiner Sitzposition bemerkt er jedoch sofort. Sätteln mit Loch oder Aussparung steht der Traditionalist eher skeptisch gegenüber. Sein Sitzknochenabstand beträgt 13 Zentimeter, für einen Mann seiner Statur ein durchschnittlicher Wert.

Fotostrecke: Sättel 2018: Testergebnis von Christoph

Paul Schuler

Paul Schuler

Der 27-jährige Maschinenbaustudent spult jährlich rund 13.000 Kilo­meter ab, auf Radreisen ebenso wie bei Amateurrennen. Paul ist technikbegeistert, hat seine Positionsmaße immer parat und achtet penibel auf eine korrekt eingestellte Sitzposition. Sitzpro­bleme kennt er nicht, weshalb seine Wahl bislang immer auf halbrunde, geschlossene, eher schmale Sättel fiel. 11 Zentimeter Sitz­knochenabstand sind für einen Mann schmal. 

Fotostrecke: Sättel 2018: Testergebnis von Paul

Konstantin Rohé, Matthias Borchers am 14.06.2018