Rahmen

Colnago C 50 Carbonrahmen

Manuel Jekel am 22.07.2004

Ernesto Colnago feiert sein 50. Firmenjubiläum und gratuliert sich selbst mit dem neuen Carbonrahmen C50. Hat der Neue ebenso das Zeug zum Klassiker wie sein Vorgänger C40? (TOUR 4/2004)

Als Ernesto Colnago 1954 anfing, Rennräder zu bauen, ging in Italien langsam die Ära des Fausto Coppi zu Ende. Die Tour de France dominierte Louison Bobet, und in Belgien gewann ein kleiner Junge namens Eddy Merckx gerade seine ersten Schülerrennen. Heute, ein halbes Jahrhundert später, sind alle diese Namen längst Radsportgeschichte. Doch der inzwischen 72-jährige Firmenpatriarch aus Cambiago bei Mailand mischt noch immer kräftig in der Szene mit, und seine Räder sind begehrter denn je.

Was macht den Mythos der Marke mit dem Spielkartenkreuz als Logo aus? Rennerfolge vor allem. Dazu kommt, dass Colnago unter den traditionell konservativen italienischen Herstellern immer ein innovativer und kreativer Kopf war. Vor zehn Jahren schließlich präsentierte der Lombarde den Carbonrahmen, der sein bisher größter Erfolg wurde: den „C40“. Das Gewicht – 1.200 Gramm in Rahmenhöhe 57 – war seinerzeit sensationell, umso mehr, als der Rahmen für damalige Verhältnisse relativ steif und fahrstabil war. Nicht nur Profis eilten mit dem C40 von Erfolg zu Erfolg. Auch für betuchte Rennrad-Fans wurde er ein Objekt der Begierde. Und für Colnago zum Dukatenesel: Über 4.000 Euro kostete  as im Laufe der Jahre mehrfach modifizierte Rahmenset zuletzt.

Im vergangenen Herbst sah Colnago nach zehnjähriger Produktion die Zeit gekommen, seinen Klassiker durch ein neues Top-Modell abzulösen. Passend zum Firmenjubiläum trägt der Neue den Namen „C50“.  Im kostenlosen PDF-Download lesen Sie alles über das edle Teil und wie es sich auf der Straße anfühlt. (Test aus TOUR 4/2004)

Manuel Jekel am 22.07.2004
    Anzeige
  • Das könnte Sie auch interessieren