Shimano Dura Ace 9000 Shimano Dura Ace 9000
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Test: Shimano Dura-Ace 9000

Jens Klötzer am 26.11.2012

Mit der neuen Dura-Ace 9000 erneuert Shimano seinen Anspruch, die beste mechanische Rennradschaltgruppe der Welt zu bauen. Was sie besser kann als ihre Vorgängerin und wer sie im Elektrozeitalter noch braucht, klärt unser großer Labor- und Praxistest.

Mechanische Rennradschaltungen haben’s schwer. Der Elektronik gehört die Zukunft, daran zweifelt seit der Premiere der Di2 kaum jemand. Die E-Motoren schalten leichter, schneller und exakter. Wenn es für Radhersteller darum geht, ihr Top-Modell mit Shimano auszustatten, ist die elektronische Dura-Ace erste Wahl; die seilzuggesteuerte Version erfährt im Schatten ihrer euphorisch gefeierten elektronischen Schwester nur noch mäßige Aufmerksamkeit. Seit die Elektrotechnik auch auf Ultegra-Niveau vererbt und dadurch deutlich billiger geworden ist, geht Kritikern selbst das Argument des überhöhten Preises aus. Shimano- Kunden können seither zu ähnlichem Preis zwischen der mechanischen Top-Gruppe und der E-Ultegra entscheiden – und sie tun das nicht selten zugunsten der neueren Technik:

Laut aktueller Leserbefragung von TOUR verlieren die mechanischen Varianten der Dura-Ace und Ultegra drastisch an Boden; 27 Prozent der Shimano-Käufer planen künftig die Anschaffung einer Ultegra Di2. Hat eine mechanische Dura-Ace also überhaupt
noch eine Berechtigung am Markt?

Den ausführlichen Test mit dem Vergleich zur Dura-Ace 7900 aus finden Sie unten als PDF-Download.

Jens Klötzer am 26.11.2012
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