Shimano Ultegra R8100 Shimano Ultegra R8100

Shimano Ultegra R8100 12-fach-Gruppe

Neue Ultegra baut auf Technik der Dura-Ace-Gruppe

Kristian Bauer am 01.09.2021

Zeitgleich mit der neuen Dura-Ace-Schaltgruppe hat Shimano auch die neue Ultegra R8100 vorgestellt. Sie nutzt größtenteils die Technik der Dura-Ace R9200.

Zwölf Gänge und eine Wireless-Di2 sind die größten Neuerungen der Ultegra R8100. Die Ultegra R8100 basiert auf derselben überarbeiteten Di2-Plattform wie die Dura-Ace R9200, was für eine erhöhte Schaltgeschwindigkeit sorgt und die drahtlose Kommunikation zwischen Schaltern und Schaltwerk ermöglicht.

Erstmals gibt es eine Option mit Powermeter sowie Carbonlaufräder für die Scheibenbremsversion. Die Eckpunkte der elektronischen Schaltung gleichen der neuen Dura-Ace R9200. Auch die Gestaltung der Bremsschaltgriffe ist dem großen Vorbild Dura-Ace nachempfunden.

Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gibt es im Finish der Oberflächen und beim Gewicht. In Summe dürfte die Gruppe etwa 250 bis 300 Gramm mehr auf die Waage bringen als die neuste Dura-Ace. Ähnlich sieht es bei den Laufrädern aus. Der Ultegra Laufradsatz C36 wiegt 1.488 g und der Dura-Ace C36 1350 g. Auch bei den anderen Laufrädern gibt es einen leichten Gewichtsunterschied.

Sowohl die Powermeter-Version als auch die reguläre Kurbelgarnitur sind mit Abstufungen von 50-34 Zähnen und 52-36 Zähnen sowie mit Kurbelarmlängen von 160, 165, 170, 172,5 und 175 mm erhältlich. Die bei der Dura-Ace neu eingeführte Rennübersetzung von 54/40 gibt es für die Ultegra hingegen nicht. Die Ultegra-Powermeter-Kurbel bringt 769 g auf die Waage und liegt damit nur knapp über dem Gewicht der Dura-Ace-Kurbel, die 748 g wiegt.

Sowohl die neue Ultegra R8100 als auch Dura-Ace R9200 sollen ab Oktober im Handel erhältlich sein.

Fotostrecke: Shimano Ultegra R8100

Kristian Bauer am 01.09.2021
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