Campagnolo Athena EPS Campagnolo Athena EPS
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Einzeltest: Campagnolo Athena EPS

Jens Klötzer am 15.01.2013

Die EPS-Version der Komponentengruppe Athena sieht Hersteller Campagnolo als direkte Konkurrentin zu Shimanos Di2. Unter Strom gesetzt, soll die Athena mit modernster Technik endlich mehr Käufer anlocken als es der mechanischen Gruppe trotz guter Testergebnisse bisher gelang. TOUR hat die Athena EPS einer ausführlichen Prüfung unterzogen.

Sechs Monate, nachdem Campagnolos elektronische Schaltungstechnik EPS (Electronic Power Shift) für die Gruppen Record und Super Record auf den Markt kam, schiebt Campagnolo eine weitere, preisgünstigere Variante nach. Dabei wird die Technik nicht wie üblich schrittweise nach unten vererbt: EPS überspringt eine Hierarchieebene – die Chorus-Gruppe – und elektrisiert die tiefer angesiedelte Athena. Sie soll das Knopfdruck-Getriebe für ein breiteres Publikum bezahlbar und in Zukunft der Ultegra Di2 Marktanteile streitig machen.

Dass sich die Athena EPS viele Komponenten mit höheren Gruppen teilt, kommt der Funktion zugute – die Schaltung arbeitet tadellos und ist ein echter Fortschritt. Beste Ergonomie und lange Haltbarkeit der Verschleißteile sind weitere Pluspunkte. Verbesserungsfähig bleibt die Power-Torque-Kurbel, die sich nur umständlich demontieren lässt.

Den gesamten Test finden Sie unten als PDF-Download.

Jens Klötzer am 15.01.2013
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