Muskelkrampf Muskelkrampf

Was hilft gegen einen Krampf beim Sport?

Muskelkrämpfe beim Rennradfahren vermeiden

Konstantin Rohé am 07.11.2018

Studien zufolge leiden mehr als zwei Drittel aller Ausdauersportler ­unter Muskelkrämpfen. Fakt ist: Hitze und Ermüdung sind die wesentlichen Auslöser. Die drei wichtigsten Tipps, wie Sie Krämpfe ­vermeiden – oder erfolgreich bekämpfen, wenn’s doch passiert

1. Trinken
Trinken Sie ausreichend: Bei sommerlichen Temperaturen und anstrengender Strecke sollte es pro Stunde mindestens ein halber Liter Flüssigkeit sein. Achten Sie vor ­allem auf genügend Natrium. Denn: Wer nur Wasser trinkt, verringert die Mineralstoffkonzentration im Körper und erhöht so die Gefahr ­eines Krampfs! ­Empfehlung: drei Gramm Salz in einen halben Liter Kohlenhydrat-­Getränk einrühren.

2. Anpassen
Fahren Sie mit verringerter Intensität weiter und variieren Sie Ihren Tritt. Bei einem Oberschenkelkrampf kann es helfen, den Muskel nur in einem begrenzten Bereich der Pedalumdrehung anzuspannen. Ist die Wade von Krämpfen geplagt, sollten Sie weniger mit dem Fußgelenk arbeiten und die Ferse während der gesamten Tretbewegung möglichst tief halten.

3. Dehnen
Wer zu Krämpfen neigt, ­sollte vor anspruchsvollem Training und Rennen die Muskeln und Sehnen aufwärmen. Eine Übererregung der Muskulatur führt dann nicht ­direkt zum Krampf. Nach der Belastung können Dehn­übungen helfen, die Anspannung abzubauen.

Hier zeigen wir Ihnen die besten Dehnübungen für Rennradfahrer 

Konstantin Rohé am 07.11.2018