Training

Trainingsbereiche, Teil 2: Der Entwicklungsbereich (EB)

Tomek am 07.08.2003

Ohne eine solide Grundlage funktioniert nichts – beim Bauen ist es das Fundament, bei einer Fremdsprache Wortschatz und Grammatik. Wurde die Grundlage nicht sorgfältig gelegt und erarbeitet, sind unter Umständen alle weiteren Bemühungen irgendwann umsonst. Nicht anders ist es beim sportlichen Training.

Ist mit dem Grundlagentraining die Basis geschaffen, muss man sich im Entwicklungsbereich schon etwas mehr anstrengen.

Sie haben nun (in dieser Saison) schon die ersten paar hundert Trainingskilometer in den Beinen? Natürlich haben Sie sich bisher ganz korrekt im Grundlagenausdauerbereich (GA) bewegt und so Ihrem Herz, Kreislauf und Stoffwechsel die Chance gegeben, sich ohne Stress allmählich auf höhere Belastungen einzustellen. So wichtig das auch weiterhin fürs Training ist – wenn die Teilnahme an Wettkämpfen auf dem Programm steht, dürfen Sie nicht in einen gleichmäßigen Grundlagentrott verfallen; vielmehr heißt es: Ran an den Speck! Damit ist nicht nur der Angriff auf letzte Fettpölsterchen gemeint, sondern vor allem die Tatsache, dass nur schneller wird, wer auch mal schneller fährt – so banal das klingt. Eine lockere Unterhaltung mit dem Trainigspartner wie im Grundlagenbereich ist nun nicht mehr möglich, mit hängender Zunge ist man aber auch wieder nicht unterwegs. Eine gedachte Belastungs- Ampel würde im Entwicklungsbereich auf Gelb stehen.
Dabei sollte sich der Sportler schrittweise an seine Grenzen herantasten und sie auf diese Weise immer mehr ausweiten. So hat er nach einiger Zeit Fähigkeiten entwickelt, die er vorher nicht oder nicht mehr hatte – die Trainingswissenschaftler sprechen daher vom Entwicklungsbereich (EB).

Tomek am 07.08.2003
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