Rollentrainer im Test: Cycleops Hammer Rollentrainer im Test: Cycleops Hammer

Rollentrainer von Cycleops

Smarte Indoortrainer im Test: Cycleops Hammer

Robert Kühnen am 22.11.2018

Solides Fahrgefühl, überzeugender Lieferumfang und verhältnismäßig leise bei Top-Speed. Alle Testergebnisse des Cycleops Hammer im Detail.

Das Schwergewicht. Unter den Powertrainern hat der Hammer die größte Schwungmasse, was man beim Antritt spürt, und er wiegt auch am meisten. Subjektiv ist das Fahrgefühl sehr solide und resonanzärmer als beim Kickr. Die schwerere Schwungmasse des Hammer kommt offensichtlich mit weniger Drehzahl aus und rollt bei niedrigen Widerständen schier endlos aus. Die Anfangslautstärke ist moderat und wächst mit steigendem Tempo nicht so schnell wie bei den anderen Trainern. Bei Top-Speed ist der Hammer vergleichsweise leise. Clever sind die weit ausklappbaren Standfüße, die das ­Gerät einerseits sehr stabil abstützen, andererseits im Handumdrehen ein kompaktes Staumaß ermöglichen. Adapter für alle Achstypen sind dabei. Durch den weiten Regelbereich der Bremse kann man die Drehzahl in den gewünsch­ten Bereich legen. Etwas enttäuschend ist die Abweichung von -6 Prozent bei 350 Watt – knapp innerhalb der Herstellerangabe, aber 20 Watt Abweichung in dem Bereich sind angesichts des vergleichweise hohen Preises viel. Auf eine eigene App verzichtet Cycleops, der Hammer ist mit allen gängigen Apps kompatibel. 

Technische Daten: 

  • UVP: 1.290 Euro
  • Gewicht: 22,2 Kilogramm
  • Standmaß: 77x50 Zentimeter
  • max. simulierte Leistung: 2.000 Watt
  • max. simulierte Steigung: 20 % Steigung
  • max. Abweichung: -6%
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
    1. 27 km/h - 46 dbA
    2. 40km/h - 56 dbA
    3. 66 km/h - 67 dbA

Fazit:

+ breiter Stand, besonders hohe Schwungmasse, elegante Falttechnik, moderater Sound

- Genauigkeit

Robert Kühnen am 22.11.2018