Wahoo Kickr Core Wahoo Kickr Core

Rollentrainer mit Direktantrieb

Smarte Indoortrainer im Test: Wahoo Kickr Core

Robert Kühnen am 26.11.2018

Beeindruckendes Tretgefühl bei hoher Lautstärke - gehört der Kickr von Wahoo zu den besten Rollentrainern am Markt? Alle Testergebnisse des Wahoo Kickr im Detail.

Abgespeckter Klassiker mit reduziertem Preis. Der Kickr hat den Trainermarkt einst kräftig aufgemischt. Der Core ­markiert nun den günstigeren Einstieg ins Training mit Direktantrieb. Die ­Unterschiede zum großen Kickr sind gering: Die Füße sind einfacher gehalten, ein Griff zum Tragen fehlt, und die Schwung­masse wurde von 7,2 auf 5,4 Kilogramm verringert. Im Fahren merkt man davon nicht viel. Der Kickr bietet immer noch Leistung satt, spannt das Rad fest ein und erzeugt ein gutes Tretgefühl. Gegenüber älteren Modellen ist der Core leiser, erzeugt bei mehr als 60 km/h aber Resonanzen, das könnte in einer Etagenwohung Ärger geben. In Verbindung mit der Neigungssimulation "Climb" und dem Ventilator "Headwind" fährt der Kickr in den ­virtuellen Welten von Zwift & Co. ganz ­vorne mit. Die kostenlose Wahoo-Fitness-­App ist die beste Lösung für alle, die den Trainer vor allem als klassischen Ergometer verwenden wollen. 

Technische Daten: 

  • UVP: 799 Euro
  • Gewicht: 18,2 Kilogramm
  • Standmaß: 59x53 Zentimeter
  • max. simulierte Leistung: 1.800 Watt
  • max. simulierte Steigung: 16% Steigung
  • mittlere Abweichung der Wattwerte: -9 Watt
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
    1. 27 km/h - 45 dbA
    2. 40km/h - 55 dbA
    3. 66 km/h - 75 dbA

Fazit:

+ Preis-Leistung, gutes Tretgefühl, gute Gratis-App, erweiterbar durch Höhensimulation

- bei hohem Tempo laut

Robert Kühnen am 26.11.2018