Tacx Flux Smart Tacx Flux Smart

Rollentrainer für Einsteiger

Smarte Indoortrainer im Test: Tacx Flux

Robert Kühnen am 21.11.2018

Leise und erschwinglich - ist der Tacx Flux der ideale Rollentrainer für Einsteiger? Alle Testergebnisse des Tacx Flux im Detail.

Preisbrecher und Leisetreter. Das Gerät arbeitet mit Schwungmasse und Wirbel­strombremse und hat vergleichbare Eigenschaften wie die High-End-Trainer. Der Sound ist angenehm und bis in mittlere Geschwindigkeiten leise. Die Bremspower ist für normale Fahrer mehr als ausreichend. Das Fahrgefühl ist gut, die Regelung des Widerstands ist nicht die schnellste, aber noch in Ordnung. Der Trainer erzeugt eine ­relativ hohe Mindestbremsleistung und lässt sich erfreulicherweise auch ganz ohne App betreiben – dann steigt der Widerstand progressiv mit der Drehzahl. Die Wattwerte im unteren bis mittleren Bereich stimmen im ­Ergometerbetrieb mit der Tacx-App nur dann, wenn ein ausreichend kleiner Gang verwendet wird. Das ist gut für die Geräuschkulisse, aber eine Fehlerquelle, wenn man ohne externes ­Powermeter tritt. Die Leistungsmessung im Flux arbeitet sehr genau, sobald
die Trägheit der Schwungmasse über­wunden ist. Die kostenlose Tacx-App bietet nur grundlegende Funktionen. Der Trainer kann aber mit Apps von Drittanbietern betrieben werden. 

Technische Daten: 

  • UVP: 799 Euro
  • Gewicht: 21,8 Kilogramm
  • Standmaß: 65x68 Zentimeter
  • max. simulierte Leistung: 1.500 Watt
  • max. simulierte Steigung: 10 % Steigung
  • max. Abweichung: +/-2%
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
    1. 27 km/h - 40 dbA
    2. 40km/h - 51 dbA
    3. 66 km/h - 72 dbA

Fazit:

+ Preis/Leistung, gutes Fahrgefühl, ohne App progressiver Widerstand, leise

- Füße nicht faltbar, nicht für Schaltwerke mit langem Käfig, kurzes Stromkabel

Robert Kühnen am 21.11.2018