Rollentrainer im Test: Elite Direto Rollentrainer im Test: Elite Direto

Rollentrainer für Einsteiger

Smarte Indoortrainer im Test: Elite Direto

Robert Kühnen am 20.11.2018

Leicht, handlich, erschwinglich. Kann der Elite Direto bei Einsteigern ins Rollentraining punkten? Alle Details im Test.

Der kleine Bruder des Drivo ist vergleichsweise leicht und handlich, überrascht aber mit ausreichend sattem Tretgefühl und ­einer brummend sonoren Geräuschkulisse, die bei niedrigen ­Geschwindigkeiten angenehm leise ist. Im vollen Sprint schwillt der Klang brummig rauschend an. Die Bremse regelt sanft und stark, im Ergometermodus lassen sich auch kniffelige Aufgaben wie Bergintervalle mit niedriger Trittfrequenz gut umsetzen. Überreizt man den Regelbereich der Elite-App, blinkt die Watt­anzeige. Die Bremse ist auch in freier Fahrt ohne App harmonisch nutzbar. 1.100-Watt-Sprints waren damit gut umsetzbar. Die ­Anzeigegenauigkeit ist gut, mit einer maximalen Abweichung von -3 Prozent. Elite gibt an, im Gerät einen optischen Sensor zur Leistungs­messung zu verwenden. Die zugehörige Elite-App ist im ersten Jahr kostenlos und zählt anschließend mit 9,99 Euro pro Jahr zu den günstigeren Angeboten. Im Detail wünschte man sich bessere Vorwahlbuttons im Ergometerbetrieb; die Möglichkeit, Intervalle einfach zu erstellen, gefällt uns hingegen gut. 

Technische Daten: 

  • UVP: 890 Euro
  • Standmaß: 65x85 Zentimeter
  • Gewicht: 15,1 Kilogramm
  • max. simulierte Leistung: 1.400 Watt
  • max. simulierte Steigung: 14 % Steigung
  • max. Abweichung: -3%
  • Lautstärke bei 100 U/min (in einem Meter Abstand gemessen, logarithimisches Maß):
    1. 27 km/h - 41 dbA
    2. 40km/h - 57 dbA
    3. 66 km/h - 78 dbA

Fazit:

+ Preis/Leistung, leise, gutes Fahrgefühl, ohne App progressiver Widerstand 

- kurzes Stromkabel

Robert Kühnen am 20.11.2018